BASEL: Museum der Kulturen Basel

www.mkb.ch
MitarbeiterInnen Pensionierungen:
Peter Horner, Fotograf, 30. September 2004
Heinz Buser, Leiter Zentralte Dienste, 31. Januar 2005
Maya Müller, Leiterin Abteilung Ägypten und Ur- und Frühgeschichte, 28.
Februar 2005
Christian Kaufmann, Leiter Abteilung Ozeanien, 31. März 2005
Elisabeth Schmid, Direktionsassistentin, 31. März 2005
Marlène Lang, Fotoarchiv, 30. April 2005
  Neue MitarbeiterInnen:
Igmar Braun, Abteilung Urgeschichte, 1.1.2005
Miriam Cohn, Volontärin, 1. Januar 2005
Markus Gruber, Fotograf, 1. Februar 2005
Katharina Plattner, Direktionsassistentin, 1. Februar 2005
Ausstellungen Feste im Licht. Religiöse Vielfalt in einer Stadt
bis 16. Mai 2005
  Indische Götter. Die Sammlung Eggmann
17. Juni bis 25. September 2005
  PARRK - John Mawundjurl: Zeitreise in Nordaustralien
Das Museum der Kulturen zu Gast im Museum Tinguely
ab 21. September 2005
  Santa Claus. Weihnachtsausstellung
12. November bis 8. Januar 2006
  Urban Islam. Begegnungen im Marrakesch, Dakar, Istanbul, Paramaribo und bei
uns
ab 20. Januar 2006
Weitere Ausstellungen Basler Fasnacht – Farben, Masken, Töne
  Tibet – Buddhas, Götter, Heilige
  Bali – Insel der Götter
  Kunst in Ozeanien
  Mensch und Umwelt in Ozeanien
 

Textil – Kunst, Design, Funktion

Ausgewählte Veranstaltungen Mittwoch, 16. März, 20 Uhr:
Vortrag:
Nouwrouz – das Neujahrsfest der altiranischen Völker. Das Fest im Kontext der persisch-iranischen Geschichte
Assadollah Tabatabai
Barockzimmer
  Samstag, 19. März, 14-16 Uhr:
Workshop für Kinder ab 7 Jahren:
Nouwrouz
In der Ausstellung Feste im Licht erzählt die 13-jährige Talayeh Musawi wie sie Nouwrouz feiert. Danach verzieren die Kinder einen Spiegel, der unbedingt auf den Soffreh-Tisch gehört.
Leitung: Regina Mathez
Kosten: 10.- Anmeldung: 061-266 56 32
  Mittwoch, 6. April, 18.15 Uhr:
Führung:
Erdbeben und Tsunami – Naturkatastrophen im hindu-balinesischen Weltbild
Führung in der Ausstellung Bali – Insel der Götter
Richard Kunz
  Samstag, 16. April, 15 Uhr:
Führung in Thailändisch:
Feste im Licht. Religiöse Vielfalt in einer Stadt
Juthamas Renggli
  Sonntag, 17. April, 15 Uhr:
Führung in Tamil:
Feste im Licht. Religiöse Vielfalt in einer Stadt
Vino Velupillai
  Sonntag, 17. April, 11 Uhr:
Führung:
Feste im Licht. Religiöse Vielfalt in einer Stadt
Gaby Fierz
  Dienstag, 19. April, 20 Uhr:
Vortrag:
Aceh- Chance für einen Frieden?
Manfred Rist, Asien-Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung
Aula
  Samstag, 23. April, 14-16 Uhr:
Vortrag und Präsentation mit Originalobjekten:
Goldene Stoffe aus Bali
Marie-Louise Nabholz
Kosten CHF 10.-
Veranstaltungsraum
  Mittwoch, 27. April, 18.15 Uhr:
Gespräch:
Verlust der Mitte? Betrachtungen über Zeit und Raum in Bali
Richard Kunz im Gespräch mit Urs Ramseyer über die Auswirkungen der
Globalisierung auf Bali
Neue Publikationen Feste im Licht. Religiöse Vielfalt in Basel, Gaby Fierz/Michael Schneider
(Hg.), Museum der Kulturen Basel/Christoph Merian Verlag 2004, 155 S., CHF 29.-
  Fasnacht – Fasnet – Carnaval im Dreiland, Dominik Wunderlin (Hg.), Schwabe AG Basel 2005, CHF 35.-/EURO 24.50
Hinweis
Zu den aktuellen Ausstellungen sowie zu den Dauerausstellungen bieten wir spezielle Führungen und Workshops für Schulen an: Informationen über das aktuelle Angebot und Beratung: Bildung und Vermittlung,  061/266 56 42-43

 

 

BERN: Ethnographische Sammlung / Historisches Museum Bern

www.bhm.ch
Mitarbeiter Dr. Thomas Psota, Leiter Abt. Ethnographie
Lic.phil. Françoise Linder, Wissenschafltiche Mitarbeiterin
Lic.phil. Nadia Stöcklin, Wissenschaftliche Assistentin
Ursula Mollet, MAS interkult.Kommunikation, Administration, Projektassistenz
Dauerausstellungen Grabschätze aus Altägypten – Gaben für die Reise ins Jenseits
Kabinett-Ausstellung mit Grabausstattungen und -beigaben aus der Zeit um 3200 bis 30 v.Chr., darunter ein reich bemaltes Sarg-Ensemble aus der Dritten Zwischenzeit um 1000 v.Chr
Publikation: Thomas Psota, Grabschätze aus Altägypten: Gaben für die Reise ins Jenseits. Bern 2001. (Glanzlichter aus dem Bernischen Historischen Museum, 7)
  Kunst aus Asien und Ozeanien
Ausgehend von verschiedenen Religionen und Weltanschauungen Asiens, thematisiert die Ausstellung deren Zusammengehen mit den jeweiligen kulturhistorischen Ausprägungen. Der Blick auf Abgrenzung, Synkretisierung und Neubildung eröffnet dabei Perspektiven auf das Nebeneinander von Weltanschauungen in Vergangenheit und Gegenwart.
Ausstellungsteile zu Südasien, China, Japan, Tibet, Südostasien, Ozeanien, wie auch die Sammlung J. Webber , Zeichner auf der 3. Expedition von Captain J. Cook.
Publikation: Thomas Psota, Samsara und Nirvana: Sakrale Skulpturen aus Indien und Südostasien. Bern, 2002. (Glanzlichter aus dem Bernischen Historischen Museum, 10)
  Indianer – Amerika von Nord bis Süd
Die Ausstellung zeigt nach Kulturarealen gruppierte Sammlungen aus Nord-, Mittel- und Südamerika und erläutert kulturgeschichtliche Aspekte von präkolumbischer Zeit bis ins 19. Jahrhundert.
Durch ihre Bedeutung und Biographie herausragende Objekte erhellen Lebensweisen indianischer Gesellschaften und deren wechselvolle Geschichte. Sie sind zugleich Einstieg zum Kern der Ausstellung, der Einblick in die Geschichte der frühen Kontakte von Indianern mit Europäern in Nordamerika gewährt. Zeichnungen und Sammlungen von John Webber, der an der dritten Reise von Capt. James Cook an die Nordwestküste Nord-amerikas teilgenommen hat, von Rudolf Friedrich Kurz, der am oberen Missouri bei den Mandan-Indianern weilte, wie auch von Karl Bodmer, dem Begleiter des Nordamerika-reisenden Maximilian zu Wied, dokumentieren eindrücklich indianische Kultur des späten 18. und des 19. Jahrhunderts.
Publikation: Thomas Psota und Susanne Christina Jost, Indianer und Europäer: Begegnungen in der Neuen Welt. Bern 2004. (Glanzlichter aus dem Bernischen Historischen Museum, 14)

 

 

BURGDORF: Museum für Völkerkunde

www.schloss-burgdorf.ch
Dauerausstellung Kulturen der Welt
Im zweiten Stock des Nordtraktes im Schloss Burgdorf stellt das Museum für Völkerkunde an Hand verschiedener Aspekte des menschlichen Gemeinschaftslebens ausgewählte Kulturen aus den geographischen Räumen Ozeanien, Amerika, Asien und Afrika vor. In einem abgetrennten Bereich wird ebenfalls auf die Kultur der alten Ägypten eingegangen.
Sonderausstellungen Guatemala: Frauen gestalten die Welt
bis 17. April 05
Eine Ausstellung des Museum für Völkerkunde Burgdorf in Zusammenarbeit mit dem Guatemalanetz Bern und Hilfswerken.
Im Zentrum der Ausstellung stehen von Frauen gewobene farbenfrohe Stoffe, welche wichtige Kulturträger der Maya sind. Weiter wird auf die schwierige Situation der von Bürgerkrieg geprägten guatemaltekischen Gesellschaft und der unterdrückten indigenen Bevölkerung im Besonderen eingegangen.
  Fotoausstellung:
Guatemala – "Nunca más" ("Niemals wieder")
Auf der Suche nach der Wahrheit – späte Aufdeckung von Kriegsverbrechen
Vom 12. März bis 3. April 2005
Im Rahmen der Sonderausstellung Guatemala – Frauen gestalten die Welt werden Bilder gezeigt, die sich mit den Massakern an der indigenen Bevölkerung Guatemalas während des Bürgerkrieges befassen.
  Finissage der Sonderausstellung Guatemala – Frauen gestalten die Welt mit Bilderverkauf "Peintures naïves" aus Guatemala
16. / 17. April 2005
  Mexikanische Masken: Rituale, Mythen, Feste
Ab 20. August 2005
Masken werden als künstliche Gesichter verwendet, sie werden über ein reales Gesicht gestülpt und verwandeln die Träger. In Mexiko werden Wesen aller Art durch Masken dargestellt. Ihr Gebrauch und ihre Bedeutung knüpfen an eine lange Tradition an. Die Ausstellung setzt sich mit der zeitgenössischen Anwendung der Masken auseinander und zeigt den Gebrauch an religiösen Festen, Karnevals usw. auf.
Sonderveranstaltung Vortrag mit Dias zum Thema:
Neue Erkenntnisse zu den altägyptischen Särgen und Mumien
Referentin: Alexandra Küffer, Ägyptologin, Bern
Sonntag, 5. Juni, 2005, 11.00 Uhr, Schloss Burgdorf
Im Rahmen des "Schweizerischen Sarg- und Mumienprojektes" werden auch die ägyptischen Särge des Museums für Völkerkunde Burgdorf und ihr Inhalt wissenschaftlich bearbeitet und untersucht. Die Referentin, Mitarbeiterin des Projektes, stellt die neusten Erkenntnisse vor und gibt einen Einblick in die Jenseitsvorstellungen der alten Ägypter.

 

 

GENEVE: Musée d'ethnographie

www.ville-ge.ch/eth
Collaborateurs
MEG – Carl-Vogt Le bâtiment au boulevard Carl-Vogt est fermé pour des travaux de rafraîchissement avant l'ouverture de sa prochaine exposition Nous autres, le 11 novembre 2005.
  Visite des dépôts des Ports-Francs
Le Service de l'accueil des publics organise pour des groupes, sur demande, la visite des dépôts des collections du Musée d'ethnographie.
Renseignements et inscriptions: Accueil des publics – Musée d'ethnographie de Genève
Tél. +41 (0)22/418 45 81, fabienne.finat@ville-ge.ch
MEG – Conches
Exposition
Les feux de la Déesse. Mythes et rituels du Kerala
Du 16 mars au 31 décembre 2005

Les feux de la Déesse, ce sont les mille lumières qui éclairent les temples du Kerala à l'occasion des grands rituels villageois. Lors de ces fêtes, les dieux et les ancêtres sont incarnés par des danseurs au costume et au maquillage somptueux. Cette exposition en propose un témoignage saisissant, fruit d'une série de recherches de terrain menées par une équipe alliant chercheurs européens et spécialistes indiens. Par une scénographie créative, faisant appel aux sens et à l'émotion, elle offrira les clés d'accès à un univers fascinant, tout en suscitant un questionnement général sur les phénomènes qu'il met en jeu.
Vernissage de l'exposition: mardi 15 mars 2005 dès 18 heures
  Rendez-vous
Parallèlement à cette exposition, le Musée d'ethnographie propose, tout au long de l'année, différents rendez-vous: visites guidées, projections de films, cours, conférences, stages et animations. Certains sont destinés au jeune public, d'autres sont au contraire largement ouverts ou spécifiquement orientés vers un public adulte.
Renseignements et inscriptions: Accueil des publics – Musée d'ethnographie de Genève
Tél. +41 (0)22/418 45 81, fabienne.finat@ville-ge.ch
Informations sur l'exposition et les "rendez-vous" (document PDF)
  Les 30 avril et 1er mai 2005, de 10h à 17h:
Démonstration d'art de la fresque religieuse au Kerala
avec l'artiste C. P. Suresh, initié à l'âge de 15 ans par le Maître Krisnan Kutty Nair
  Dimanche 1er mai 2005 à 11 heures:
Visite commentée publique de l'exposition "Les feux de la Déesse. Mythes et rituels du Kerala"
Entrée libre
  Du 29 avril au 8 mai 2005 de 10h à 17h:
C.P. Suresh, un artiste invité
Démonstration de l'art de la peinture murale au Kerala
Dans le cadre de son exposition "Les feux de la Déesse", le Musée d'ethnographie accueille C.P. Suresh, artiste indien, pour une démonstration de son art à travers la réalisation, en public, d'une peinture murale représentant la déesse Bhadrakali. A cette occasion, C.P. Suresh présentera les techniques de fabrication des pinceaux et des couleurs naturelles (purification du minéral et du végétal), la préparation des murs, les règles très strictes de la composition des sujets, la symbolique de la représentation des dieux et déesses, le rituel tantrique de l'ouverture des yeux et l'origine de cet art qui puise son inspiration dans le Dyanashloka, un recueil de poèmes sanskrits rassemblés il y a près de 2000 ans.
  20-21 mai 2005 de 10h à 12h30 et de 14h à 17h:
Colloque "Entrez dans la transe! Musique, chamanisme et possession"
Entrée libre
Organisé par le Musée d'ethnographie et les Ateliers d'ethnomusicologie dans le cadre de l'exposition Les feux de la Déesse et du festival Science et Cité.
Le domaine du chamanisme et de la possession fascine plus d'un, il suscite toutes sortes d'interrogations et d'interprétations diverses. Ouvert à tous, ce colloque propose une réflexion collective sur ces phénomènes, avec un accent particulier sur le rôle joué par la musique.
Il réunira une douzaine de spécialistes internationalement reconnus, qui aborderont le thème selon plusieurs approches (anthropologique, psychiatrique, sociologique, ethnomusicologique…) et à partir de recherches menées dans des contextes culturels divers.
A travers ces exemples sera posée la question de la finalité, de l'efficacité et de l'universalité des processus mis en œuvre.
  MEG au Salon International du Livre, de la Presse et du Multimedia 2005
Genève, Palexpo, Halle 3-4-5
Stand La Liberté / Musée d'ethnographie de Genève, 20 rue Balzac
Vernissage mercredi 27 avril à 17 heures
Exposition de photographies de Johnathan Watts
Kerala, des dieux et des hommes
Du 27 avril au 1er mai 2005
Les extraordinaires photographies de Johnathan Watts nous plongent dans l'univers fascinant des rituels du Kerala et reflètent la richesse et la diversité de cet état coloré du sud de l'Inde. Dans ces moments de recueillement, de joie explosive ou de transe, au milieu des artistes maquillés et revêtus d'impressionnants costumes, les villageois submergés par la musique et la danse, les offrandes et les bénédictions, sont en communion avec leurs dieux.
  MEG à la librairie Le Vent des Routes, Café Le Nyamuk / 50-52, rue des Bains, 1205 Genève
Signature et verrée mercredi 11 mai à 17 h30
Exposition de photographies de Johnathan Watts
Kerala, des dieux et des hommes
Du 2 mai au 31 mai 2005
En marge de l'exposition "Les feux de la Déesse" présentée au Musée d'ethnographie de Genève – Annexe de Conches, du 16 mars au 31 décembre 2005, Le Musée d'ethnographie présente les magnifiques photographies de Johnathan Watts prises au Kerala lors de plusieurs missions sur le terrain.

 

 

NEUCHATEL: Musée d'ethnographie (MEN)

www.men.ch
Equipe du Musée d'ethnographie (noms, coordonnées)
Exposition permanente Egypte ancienne
Himalaya: Deux mandalas visuels et sonores présentent une vision contrastée de cette région très investie par l'imaginaire occidental.
Expositions temporaires What are you doing after the apocalypse

 

 

ST. GALLEN: Historisches und Völkerkundemuseum

www.hmsg.ch
Am 1. Juli 2004 sind das Historische Museum und das Völkerkundemuseum, Museumstrasse 50, St.Gallen zum neuen "Historischen und Völkerkundemuseum" vereinigt worden.
Ausstellungen Im Banne Ägyptens
Begegnungen mit der Ewigkeit
bis 6. März 2011 (verlängert)
Seit Napoleons Ägyptenfeldzug, einer militärischen und wissenschaftlichen Unternehmung (1798 – 1801), ist das Interesse des westlichen Publikums am alten Ägypten ungebrochen. Wichtigste Zeugen dieser Ägyptomanie in St.Gallen sind die Särge mit der Mumie der Schepenese in der Stiftsbibliothek. Sie gelangten 1820 als frühste altägyptische Kulturgüter in unser Land. Anlässlich dieser Ausstellung wird die „berühmteste Mumie der Schweiz“ auch erstmals ausserhalb des barocken Bibliothekssaals gezeigt. Das Historische und Völkerkundemuseum erhielt 1957 vom Kanton Glarus einen (heute restaurierungsbedürftigen) Sarkophag mitsamt Mumie als Geschenk. Die Ausstellung versammelt ägyptische Grabschätze aus Schweizer Museen und Sammlungen, darunter zahlreiche Stücke aus dem Museum für Völkerkunde in Burgdorf. Besonders eindrücklich sind ein sog. Bauchsarkophag von ungewöhnlichen Ausmassen und ein mumifiziertes Krokodil.
  Ceramica popolare
Das kulturelle Gedächtnis Süditaliens
bis 5. Juni 2011 (verlängert)
Das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen besitzt eine kleine, aber qualitativ hochstehende Sammlung antiker süditalienischer Keramiken. Ein Teil davon wird nun erstmals der bäuerlichen, aus der gleichen Gegend stammenden Gebrauchskeramik des 19. und 20. Jahrhunderts gegenübergestellt. Interessant ist der Vergleich, da sich viele Formen seit der Antike nahezu unverändert erhalten haben.
Es sind Ess-, Koch- und Vorratsgefässe, kraftvolle Keramiken für den täglichen Gebrauch. Sie sind Zeugen einer vorindustriellen Gesellschaft, die im Jahreswechsel
verschiedene Lebensmittel aufbewahren und konservieren musste.
Die Gebrauchskeramik gehört zu den ältesten Kulturtechniken. Seit ihren Anfängen folgt sie dem Prinzip der Form als Folge der Funktion. So erstaunt es nicht, dass gerade die künstlerische Avantgarde des 20. Jahrhunderts der traditionellen Gebrauchskunst grosse Beachtung schenkte.
  service! reiche speisen
Esskultur und Schweizer Porzellan im 18. Jahrhundert

Bis 31. Dezember 2010
In der gehobenen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts bildete das «Weisse Gold» den passenden Rahmen für das Servieren neuer Speisen und exotischer Heissgetränke. Edles Geschirr und zierlicher Figurenschmuck wurden geschmackvoll in Szene gesetzt und waren Ausdruck einer verfeinerten Tafelkultur und Kochkunst.
Die Ausstellung stellt ausgewählte Stücke der Porzellanmanufakturen von Zürich (1763–1790) und Nyon (1781–1813) vor und vermittelt einen Eindruck, wie die Porzellanmode die Schweiz eroberte. Dazu werden die Veränderungen in der Ernährung und Esskultur des 18. Jahrhunderts – sowohl der reicheren Leute als auch der ärmeren Bevölkerung – vorgestellt.
  Doppelausstellung
- Wilhelm Meier - Ein St.Galler Bildhauer zwischen Tradition und Moderne
- Hedwig Scherrer - Streben nach dem Gesamtkunstwerk
28. November 2010 bis 18. September 2011

 

 

ZÜRICH: Nordamerika Native Museum (NONAM) - Indianer + Inuit Kulturen

www.nonam.ch
Dauerausstellung Viele der wertvollen Objekte aus der Sammlung, die schwerpunktmässig aus der Arktis, Subarktis, der Nordwestküste, dem Südwesten und den Prärien und Plains stammen, sind in der Dauerausstellung zu sehen. Jedes Kulturareal ist szenisch gestaltet, damit es in seiner klimatischen und kulturellen Eigenart nachempfunden werden kann. Authentische Materialien, raffiniert eingesetzte Farben und eine bewusst gewählte Abstraktion in der Ausstelllungsarchitektur führen die Besucherinnen und Besucher auf einen sinnlichen Parcours in die Nähe der Lebensbedingungen der indigenen Völker Nordamerikas.
Jeden Sonntag um 12.00 Uhr: Führung für Familien mit Kindern ab 6 Jahren.
Sonderausstellungen Cherokee People Today: Fotografien von David G. Fitzgerald
bis 31. Aug. 2005
Der amerikanische Fotograf David. G. Fitzgerald benutzt das Stilmittel der Inszenierung und zeigt zeitgenössische Persönlichkeiten der Cherokee – unter anderen ein Sheriff, Richter, Prediger, Plantagenbesitzer oder eine TV-Moderatorin, Mikrobiologin und Lehrerin. Obwohl sie alle den American Way of Life leben, verstehen sie sich mit einem selbstverständlichen Stolz als Cherokee. Die emotionale Verbundenheit mit der Tradition des eigenen Volkes ist vor allem auch in den Selbstdarstellungen einiger Weberinnen, Töpferinnen und Holzschnitzer zu sehen. Denn wie in jeder Gesellschaft mit starkem Bezug zur Vergangenheit ist auch das Kunsthandwerk von zentraler Bedeutung.
Jeden Mittwoch um 18.00 Uhr: Öffentliche Führung.
  Botanica Indiana: Indianische Pflanzenwelten
Mitte April bis Mitte Oktober 2005
Zusammen mit dem Botanischen Garten der Universität Zürich und der Sukkulentensammlung der Stadt Zürich zeigt das NONAM verschiedene Aspekte der indianischen Pflanzenwelt: Heil-, Färbe- und Kultpflanzen als auch die Übernahme von Nahrungsmitteln aus der Neuen Welt. Vier Workshops ermöglichen eine vertiefte Beschäftigung auf kreative und lustvolle Weise: Heilpflanzen (8. Mai),  Färbepflanzen (12. Juni), Kultpflanzen (10. Juli) und Nahrungsmittel (7. August).
Detailliertes Programm unter www.nonam.ch

 

 

ZÜRICH: Museum Rietberg

www.rietberg.ch
Villa Wesendonck Sammlungsausstellung:
Kunst aus China, Japan, Indien und Afrika. Tibet-Sammlung der Berti Aschmann-Stiftung.
Park-Villa Rieter Sammlungsausstellung:
Malerei aus Indien, China und Japan.
  Sonderausstellung:
Göttinnen – Indische Bilder aus vier Jahrhunderten
10. März bis 31. Dezember 2005
Die etwa 60 Gemälde indischer Göttinnen aus der Sammlung des Museums Rietberg erlauben einen Einblick in die Vielzahl der Erscheinungsformen von Devi, der Grossen Göttin. Viele Hindu-Gläubige benennen so die weiblich erfahrene "kosmische Energie" und verehren sie als Gattin eines Gottes. Heilige Texte, Hymnen, Mythen und Gebete sind in Indien häufig von hoch gebildeten Berufsmalern illustriert worden. Göttinnen-Bilder dienten Gläubigen sowohl zur Meditation als auch zur Stärkung ihrer Vorstellungskraft: Nach hinduistischer Meinung kann der Mensch sich das Göttliche nicht ohne Verbildlichung denken und braucht zur Hinwendung an Gott oder die Göttin ein Bildnis.
Haus zum Kiel MEXIKO – Vergessene präkolumbische Kulturen im Westen von Mexiko.
bis 17. April 2005
  Indische Fächer – Die Pankha-Sammlung von Jatin Das
13. Mai bis 11. September 2005
Die diesjährige Sommerausstellung im Haus zum Kiel bringt Neues und bis dahin Unbekanntes nach Zürich. Im Unterschied zu den Fächern in Ostasien ist nur wenig über Handfächer in Südasien bekannt. Diese Ausstellung ist ein erster Beitrag, diese Lücke zu füllen: 100 ausgewählte pankhas ("Fächer", Hindi "Flügel") aus der Sammlung des indischen Malers Jatin Das offenbaren eine ungewöhnlich vielfältige Handwerkskunst. In den begleitenden Fotos und Kurzfilmen informiert die Ausstellung über die wichtigsten verwendeten Materialien (Bambus, Baumwolle, Seide, Palmblätter, Leder, Perlen etc.) und Herstellungsarten und gibt einen Einblick in verschiedenen Typen von Handfächern. In zahlreichen Workshops können die Besucher Fächer für den Hausgebrauch anfertigen und sich damit für den kommenden, hoffentlich heissen, Sommer wappnen.
  Pfauen, Blüten und Zypressen – Persische Textilien der Qajaren-Zeit (1794-1925)
14. Oktober 2005 bis 5. Februar 2006
In schwarze Umhänge gehüllte Frauen sowie dunkel gekleidete, bärtige Männer bestimmen nach wie vor unsere Vorstellung vom Leben im Iran. Diese Sicht ist jedoch stark vereinfacht und missachtet die reiche Textilkultur, mit der Persien aufwarten kann. Dazu gehören bedruckte und bemalte Qalamkar-Stoffe, florale Brokat- und Samtgewebe oder Stickereien genauso wie geometrische Badetücher und bunte Kopfbedeckungen in Ikat- und Batik-Technik. Anhand von Kleidern, Accessoires, Wandbehängen und Stoffen vermittelt die Ausstellung einen Eindruck des bunten Lebens in den persischen Städten zur Zeit der Qajaren (1794–1925).

 

 

ZÜRICH: Völkerkundemuseum der Universität Zürich

www.musethno.unizh.ch
MitarbeiterInnen
Ausstellungen Iintsimbi. Perlenarbeiten aus Südafrika
bis 30. April 2005
Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich verfügt über eine wichtige Sammlung von Perlenarbeiten der Bantu sprechenden Bevölkerung Südafrikas. Sie wurde 1978 von der Südafrikanerin Margreth Hodsworth erworben, die sie vor 1970 während langer Jahre mit Liebe und Engagement zusammengestellt hat. Diese Sammlung wird hier zum ersten Mal an die Öffentlichkeit gebracht. Alle Objekte, die in der Ausstellung zu sehen sein werden, sind historisch und werden in dieser Art kaum mehr angefertigt, obwohl die über 200 Jahre alte Tradition, Perlenarbeiten herzustellen und sie zu tragen, an mehreren Orten weiterlebt. Manche Objekte datieren bis 1920 und weiter zurück, die meisten stammen jedoch aus den 1950er und 1960er Jahren.
Die Ausstellung will vor allem auf die Schönheit der kleinen Kunstwerke aufmerksam machen, die ausschliesslich von Frauen (für Frauen und Männer) hergestellt wurden. Das heisst aber nicht, dass ihre Bedeutung und ihr Gebrauch unerwähnt bleiben. Ganz im Gegenteil. Die Ausstellungs- und Katalogtexte beziehen sich vor allem auf kontextuelle Aspekte. Insbesondere wird auf die identitätstiftende Bedeutung der Perlenarbeiten hingewiesen; sie waren Träger sozialer Botschaften, hatten somit die Funktion einer visuellen Sprache, in der sich dem Eingeweihten die Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe etwa oder zu einer Altersklasse ausdrückte, in der sich der Status einer Frau, ob verheiratet, unverheiratet, kinderreich etc., das Amt, das ein Mann innehatte, mitteilte.
  Prunk und Pracht am Hofe Menileks. Alfred Ilgs Äthiopien um 1900
bis 19. Juni 2005
Alfred Ilg (1854–1916), einer der bedeutendsten Auslandschweizer, weilte von 1879–1906 in Äthiopien. Dort arbeitete er vorerst als Ingenieur, dann als Staatsrat eng mit dem damaligen Kaiser Menilek II. zusammen. Trotz seiner vielfältigen Aufgaben hat Ilg während dieser Zeit eine grosse ethnographische Sammlung zusammengetragen und ein bedeutendes fotografisches Werk geschaffen. Die Ausstellung zu Ehren des 150. Geburtstages Ilgs zeigt seine dokumentarischen Aufnahmen. Diese bieten einen Einblick in das damalige Äthiopien, wobei die Leistungen Ilgs und Kaiser Menileks im Zentrum stehen. Es wird auch seine ethnographische Sammlung präsentiert, mit Schwerpunkt auf Prunkobjekten aus dem Umfeld des Hofes und der Kirche. Die Ausstellung gewährt nicht nur einen Einblick in das Leben Alfred Ilgs, sondern nimmt die Besucherinnen und Besucher auch mit auf eine spannende Reise ins christliche Äthiopien, in ein Land, das ungeheuer reich an kulturellen Schätzen ist.
Zur Ausstellung erscheint im Verlag Neue Zürcher Zeitung die gleichnamige Publikation von Elisabeth BIASIO.
  Bilder, Geschichten. Die Welt des ägyptischen Malers Salah Hassouna
19. März bis 4. September 2005
Geschichten sind die Inspirationsquellen für die Bilder des autodidaktischen Künstlers Salah Hassouna. Der Künstler selektiert, interpretiert und bereitet auf, was er im TV sieht, was er beobachtet, was ihm erzählt wird, was er selbst erlebt. Die so erfahrenen Geschichten setzt er in Bilder um.
1935 in einem Dorf unweit von Kairo geboren, hat er viele Jahre in verschiedenen Berufen gearbeitet, bis er für seine Tochter ein Bild malen musste, was den Anfang seiner Laufbahn als Künstler markierte. Unterdessen sind dreissig Jahre vergangen, in denen er vor allem als Maler arbeitete. Es gelingt ihm auf eindrückliche Weise, aktuelle Themen und Ereignisse in seinen Werken zu reflektieren und seine Meinung zu Islam, Politik und Zeitgeschehen zu äussern, das soziale Leben in Ägypten zu beschreiben und in einer eigenwilligen Bildsprache festzuhalten. Er bringt den Betrachtern das Leben der einfachen Menschen dieser Region näher, indem er deren Sorgen, Freuden und Nöte darstellt.
Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich präsentiert die Welt von Salah Hassouna – einem der interessantesten autodidaktischen Künstler Ägyptens – anhand seiner Bilder. Beschreibungen des Künstlers zu den Bildinhalten begleiten die Bilder und ermöglichen es, ihre Geschichten zu erfahren.
Zur Ausstellung erscheint die Publikation: GYSI, Sandra: Geschichten, Bilder. Die Welt des Salah Hassouna (Völkerkundemuseum der Universität Zürich 2005, 32 Seiten, 11 farbige Abbildungen, Fr. 15.–).
Geplante Ausstellungen Die 14 Dalai Lamas. Tibets Reinkarnationen des Bodhisattva Avalokiteshvara
4. August 2005 bis 30. April 2006
Im Juli 2005 wird Seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama, 70 Jahre alt. Dieses Ereignis, aber auch die achttägigen Belehrungen des Dalai Lama im Hallenstadion Zürich, sind Anlass für zwei aussergewöhnliche Ausstellungen im Völkerkundemuseum der Universität Zürich.
In der Ausstellung «Die 14 Dalai Lamas» werden Objekte aus dem In- und Ausland gezeigt – darunter Raritäten, die noch nie öffentlich zu sehen waren. Jeder der 14 Dalai Lamas wird mit Hilfe von Rollbildern und Statuen den Besuchern vorgestellt. In Ergänzung werden Schriftstücke (z. T. grosse Seidenschriftrollen mit imposanten Siegeln) ausgestellt, Rollbilder von Schutzgottheiten der Dalai Lamas, eine Darstellung des Potala (Winterresidenz der Dalai Lamas), Geschenke von Dalai Lamas und solche an die Dalai Lamas, Objekte, die mit der Suche nach Dalai Lamas in Zusammenhang stehen, seltene Briefe und alte Fotos sowie auch «triviale» Darstellungen von Dalai Lamas.
Das Museum pflegt seit 30 Jahren einen engen Kontakt zum Dalai Lama und seinem Privatbüro und hat mit ihm und seinem Sekretär den Plan dieser Ausstellung eingehend erörtert. So werden auch einige Objekte aus dem Besitz des 14. Dalai Lama zu sehen sein.
Zur Ausstellung wird ein reich bebildertes Buch mit Beiträgen von ca. 15 Autoren (Tibetologen, u. a.) erscheinen.
  Der 14. Dalai Lama. Unterwegs für den Frieden. Fotos von Manuel Bauer
4. August 2005 bis 8. Januar 2006
Die zweite Ausstellung «Unterwegs für den Frieden» zeigt die fotografische Langzeitdokumentation des Fotografen Manuel Bauer, der den Dalai Lama während vier Jahren auf über 40 seiner weltweiten Reisen begleitete. Seine Heiligkeit hat ihm gestattet, in seiner nächsten Umgebung zu arbeiten, anwesend zu sein, wenn alle Türen geschlossen sind, und auch dann neben ihm zu bleiben, wenn er morgens um 3 Uhr 30 die Frühmeditation beginnt – einer der intimsten Momente im Leben des Dalai Lamas. Entstanden ist dabei das Nahporträt einer weltweit berühmten Persönlichkeit.
  Ansichten des Jenseits (Arbeitstitel)
ab Oktober 2005 bis Februar 2006
Die Ausstellung mit dem Arbeitstitel Ansichten des Jenseits will verschiedene Vorstellungen und Darstellungen des Reiches der Toten, der Anderen Welt miteinander vergleichen. Von präzisen Landkarten, wie sie etwa die Ngadju Dayak in Nordkalimantan zeichneten, über Totenmokassin, mit denen die Lakota Nordamerikas über die Milchstrasse zu wandern pflegten, hin zu Statuetten der Baule an der Elfenbeinküste, welche Liebespartner aus dem Jenseits darstellen, versucht die Ausstellung sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Umgang mit dem Jenseits aufzuzeigen. Das Projekt wird im Rahmen der Ausbildung der Ethnologie an der Universität Zürich unter Mitarbeit von gut 15 Studierenden realisiert.