Mitglieder 2011 :

Balz Alter (Basel), Silke Andris (Basel), Laura Coppens (Zürich), Andrea Friedli (Fribourg), Majan Garlinski (Genève), Esther Leemann (Luzern), Grégoire Mayor (Neuchâtel), Tommi Mendel (Zürich), Heinz Nigg (Bern), Fabienne Notter (Bern), Britta Ohm (Bern), Andrea Olivera (Lausanne), Christof Thurnherr (Zürich), Clotilde Wuthrich (Lausanne).

Jahresbericht 2011 :

Die Kommission für audio-visuelle Medien (KAV/CAV) der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft (SEG/SSE) traf sich im Jahr 2011 dreimal zu Sitzungen in Neuchâtel und Zürich und einmal zu einem Visionierungswochenende neuerer ethnographischer Filme in Neuchâtel. Zentrale Aufgaben beinhalten die Archivierung und Erweiterung der audiovisuellen Sammlung der SEG sowie die Organisation und Durchführung unterschiedlicher medienanthropologischer Projekte. Eine weitere wichtige Funktion liegt im regelmässigen fachspezifischen Austausch zwischen Ethnologinnen und Ethnologen aller Schweizer Universitäten die mit audiovisuellen Medien forschen und lehren sowie in der Etablierung von internationalen Netzwerken.

Nach langjährigen aktiver Mitarbeit bei der KAV traten Olivia Killias und Florence Graezer-Bideau im Jahr 2011 zurück. An dieser Stelle sei Ihnen für die stets gute und freundschaftliche Zusammenarbeit herzlich gedankt. Die Nachfolge konnte gleich in doppelter Besetzung geregelt werden, für Olivia Killias kamen neu Heinz Nigg und Britta Ohm von der Universität Bern hinzu und an der Stelle von Florence Graezer-Bideau durften wir Andrea Olivera und Clotilde Wuthrich von der Universität Lausanne begrüssen. Zudem trat Laura Coppens als weitere Vertreterin der Universität Zürich der KAV bei. Die KAV zählt somit neu 14 Mitglieder, dabei sind alle Universitäten mit ethnologischen Instituten der Schweiz mit mindestens einer Person vertreten.

An der SEG-Jahrestagung in Zürich organisierte die KAV unter der Leitung von Balz Alter das gut besuchte Panel Forschung mit der Kamera 2.0: aktuelle Vorstellungen des Gebrauchs der Kamera in der ethnographischen Forschung. Neben anderen Forschenden stellten Silke Andris, Laura Coppens, Esther Leemann und Grégoire Mayor von der KAV ihre laufenden Projekte vor, dabei wurden sämtliche Präsentationen von KAV-Mitgliedern moderiert.

Auch am nationalen Science et Cité Cinéma in Bern beteiligten sich KAV-Mitglieder. Silke Andris und Grégoire Mayor leiteten einen Workshop und Balz Alter präsentierte seine neuste Forschungsarbeit, die mit einem Preis ausgezeichnet wurde.

Weiter gründete die KAV eine Arbeitsgruppe, mit dem Ziel im Jahr 2012 eine Summerschool für interessierte Studierende aller Schweizerischen Universitäten anzubieten die mit audiovisuellen Methoden forschen. Die Arbeitsgruppe ist zurzeit mit der Ausarbeitung und den Finanzierungsmöglichkeiten für dieses Projekt beschäftigt.

Auf internationaler Ebene stiessen die von der KAV im letzten Jahr erarbeiteten Qualitätskriterien zur Beurteilung studentischer Arbeiten in Form von ethnographischen Filmen auf reges Interesse. Ein Austausch entstand mit Peter I. Crawford von der Universität Tromsø und Metje Postma von der Universität Leiden, die zusammen mit der Nordic Anthropological Film Association (NAFA) und diversen europäischen Universitäten an der Ausarbeitung eines ähnlichen Kriterienkataloges sind.

Auch wurden im Jahr 2011 audiovisuelle Arbeiten einzelner KAV-Mitglieder an folgende Tagungen und Festivals eingeladen, wobei die internationalen Netzwerke mit den persönlichen Teilnahmen in Athen, Boltana, London, Montreal und Joensuu konsolidiert werden konnten:

Für die Erweiterung und Aktualisierung der audio-visuellen Sammlung der SEG, welche auch im Jahr 2011 vom Musée d'ethnographie de Genève (MEG) mit grossem Aufwand betreut wurde, sichtete und diskutierte die KAV ausgewählte ethnographische Filme und schaffte folgende Titel neu an:

Zudem führte die KAV die systematische Ergänzung der Sammlung mit modernen Datenträgern für bereits vorhandene Film- und Videoformate (16mm, VHS, uMatic) fort und kaufte folgende Titel im DVD-Format an:

Nicht zuletzt durfte die Sammlung die folgenden beiden Titel als Schenkungen dankend entgegennehmen:

Die Liste der audio-visuellen Sammlung der SEG wird laufend von Majan Garlinski aktualisiert und im pdf-Format auf der SEG-Website zur Verfügung gestellt. Für diese aufwändige und zuverlässige Arbeit möchte sich die KAV bei Majan Garlinski und dem MEG einmal mehr ganz herzlich bedanken. Im kommenden Jahr wird die Datenbank der audio-visuellen Sammlung der SEG in einer neuen Form online zugänglich sein welche die gezielte Suche nach bestimmten Kriterien erlaubt. Die Sammlung soll auf diese Weise bedienungsfreundlicher werden und die unterschiedlichen Institute zu einer regen Benutzung einladen.

Auch in Zukunft wird die KAV um die Fortführung, Aktualisierung und systematische Ergänzung der audio-visuellen Sammlung der SEG bemüht sein sowie an der Etablierung audiovisueller Methoden und Präsentationsformen auf theoretischer und praktischer Ebene an den schweizerischen ethnologischen Instituten arbeiten.

30. Dezember 2011
Tommi Mendel
Kommissionspräsident

Mitglieder 2010 :

Balz Alter (Basel), Silke Andris (Basel), Andrea Friedli (Fribourg), Majan Garlinski (Genève), Florence Graezer-Bideau (Lausanne), Olivia Kilias (Bern), Esther Leemann (Luzern), Grégoire Mayor (Neuchâtel), Tommi Mendel (Zürich), Fabienne Notter (Bern), Christof Thurnherr (Zürich).

Jahresbericht 2010 : Die Kommission für audio-visuelle Medien (KAV/CAV) der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft (SEG/SSE) kam im Jahr 2010 viermal zu Sitzungen in Bern und Neuchâtel zusammen, um die audiovisuelle Sammlung der SEG zu erweitern sowie um diverse medienanthropologische Projekte zu diskutieren und projektieren.

Anfangs 2010 traten Silviane Neuenschwander und Kathrin Oester nach mehrjähriger Tätigkeit bei der KAV zurück, als neue Mitglieder konnte die KAV Fabienne Notter, Silke Andris und Esther Leemann gewinnen, womit nun alle Universitäten mit ethnologischen Instituten der Schweiz in der KAV vertreten sind. Die Präsidentschaft von der zurückgetretenen Silviane Neuenschwander übernahm neu Tommi Mendel.

Noch unter der Leitung von Kathrin Oester verabschiedete die KAV zu Beginn des Jahres Qualitätskriterien zur Beurteilung studentischer Arbeiten in Form von ethnographischen Filmen. Die zusammengetragenen Qualitätskriterien stellt die KAV allen schweizerischen ethnologischen Instituten auf Anfrage gerne zur Verfügung.

Ausserdem beschloss die KAV sämtliche an Schweizer Universitäten in audiovisueller Form realisierten studentischen BA-, MA-, Lizentiats- und Dissertationsarbeiten gezielt zu sammeln und diese in die 'Sammlung Bewegte Bilder' (audio-visuelles Archiv des Völkerkundemuseums der Universität Zürich) zu integrieren.

In Zusammenarbeit mit Kathrin Oester und Heinz Nigg beteiligte sich die KAV am Panel 'Medienanthropologie in der Schweiz – eine Standortbestimmung' an der SEG-Tagung 2010 in Bern.

Für die Erweiterung und Aktualisierung der audio-visuellen Sammlung der SEG, welche vom Musée d'ethnographie de Genève (MEG) betreut wird, trafen sich die KAV-Mitglieder im August für ein Visionierungs-Wochenende in Neuchâtel. Gemeinsam wurden ausgewählte ethnographische Filme gesichtet und diskutiert, um diese gemäss eines festgelegten Kriterienrasters für das SEG-Archiv zu selektionieren. Es wurden folgende neue Titel angeschafft:

Neben diesen neuen Anschaffungen beschloss die KAV vom günstigen Angebot des Instituts für den Wissenschaftlichen Film (IWF) zu profitieren, das Ende 2010 definitiv geschlossen wird, und kaufte eine grosse Anzahl von Titeln im Videoformat auf, welche in der SEG-Sammlung bislang nur im 16mm Filmformat erhältlich waren.
Dieser wichtige Entscheid bewog die KAV eine systematische Ergänzung oder Ersatz durch modernere Datenträger (DVD, MPEG2) der anderen, bislang nur im 16mm-Filmformat oder nur in obsolet werdenden Videoformaten (VHS, uMatic) vorhandenen Titel in die Wege zu leiten. Ein erster Schritt in dieser Richtung wurde durch diverse Ankäufe bei CNRS Images, Royal Anthropological Institute (RAI) und Documentary Educational Resources (D.E.R.) gemacht. Ausserdem durfte das SEG-AV-Archiv in diesem Jahr eine wichtige Schenkung von 16mm-Filmen vom Basler Museum der Kulturen entgegennehmen.
Die Liste der audio-visuellen Sammlung der SEG wird laufend aktualisiert. Bei dieser Gelegenheit sei dem MEG und dem Kurator für Visuelle Anthropologie für ihre wertvolle, grosse Arbeit gedankt.
Die Liste der audiovisuellen Dokumente ist im pdf-Format auf der SEG-Website abrufbar, wo auch die Ausleihbedingungen einsehbar sind.

Auch in Zukunft wird die KAV um die Fortführung, Aktualisierung und systematische Ergänzung der audio-visuellen Sammlung der SEG bemüht sein sowie an der Etablierung audio-visueller Methoden und Präsentationsformen auf theoretischer und praktischer Ebene an den schweizerischen ethnologischen Instituten arbeiten.

20. Dezember 2010
Tommi Mendel
Kommissionspräsident

Composition de la commission en 2007 :

Andrea Friedli(Fribourg), Majan Garlinski (Genève), Florence Graezer-Bideau(Lausanne), Olivia Killias (Bern et Neuchâtel), Damaris Lüthi(Bern), Grégoire Mayor (Neuchâtel), Sylviane Neuenschwander (Bern), Kathrin Oester (Bern).

Rapport 2007 : La commission pour la documentation audiovisuelle s’est réunie à trois reprises en 2007 à Berne, Freibourg-im-Brisgau et Genève principalement pour décider de l’achat de films pour la collection de la SSE et discuter de différents projets concernant l’avenir de l’anthropologie visuelle en Suisse. La commission a accueilli en 2007 Andrea Friedli comme nouvelle membre. Grégoire Mayor quitte la présidence à la fin 2007 et est remplacé à partir de 2008 par Sylviane Neuenschwander, réalisatrice et ethnologue.

La politique d’acquisition 2007 a été marquée par un achat conséquent de copies DVD de films classiques qui manquaient à la collection (notamment les films de Margaret Mead, d’Ivo Strecker et Jane Lydall ainsi que certains films de John Marshall) ou qui étaient uniquement accessibles dans un format peu usité (certains films de John Marshall et la série de courts métrages sur les Yanomami de Timothy Ash et Napoleon Chagnon). Les films suivants ont été acquis durant l’année :

Un descriptif de chaque film est disponible sur le site de la SSE sous la rubrique commission audiovisuelle. Les conditions d’emprunt, un résumé pour chaque film acheté depuis 2002 ainsi qu’une liste par auteur et un liste par titre de l’ensemble de la collection (téléchargeables au format pdf) s’y trouvent également.

Pour les années à venir, outre l’achat d’œuvres classiques et de films récents ainsi que la valorisation du fonds d’archives, la commission désire encourager la réflexion théorique et pratique en anthropologie visuelle en Suisse.

Grégoire Mayor
Président de la commission

Le format indiqué ci-dessous est celui des copies achetées par la commission audiovisuelle en 2006-2007. Certains films sont disponibles dans un autre format (voir la liste par auteurs ou la liste par titre) Pour tout renseignement complémentaire, contacter Sylviane Neuenschwander ou Majan Garlinski.

ACHATS 2007

Divers films de Ivo Strecker et de Jean Lydall

Father of the Goats - Sacrifice and Divination in Hamar de Ivo Strecker, Deutschland, 1984, DVD, couleur, 43 minutes.

« The first part of the film focuses on life in the homestead of Baldambe, a Hamar elder, who comments on the intricacies of herding goats, the division of labour and the moral obligations obtaining between the members of his family. The second part deals with sacrifice and the ancient art of reading the entrails which are used in Hamar to cope with the physical and social threats of illness ». Source : IWF.


Sweet Sorghum An Ethnographer´s Daughter Remembers Life in Hamar, Southern Ethiopia de Ivo Strecker, Kaira Strecker et Jean Lydall, Deutschland, 1994, DVD, couleur, 32 minutes.

« Eight years after her stay among the Hamar of Ethiopia together with her anthropologist parents, Kaira Strecker remembers her life there and the days with her Hamar girl-friend Shawa. Apart from playing, helping the Hamar women was most important - grinding sorghum, preparing various meals from sorghum flour, fetching water, milking the goats. By mixing original shots from 1983 with interview scenes from 1991 the film documents the two girls' friendship and at the same time describes everyday life of women and children in Hamar. » Source : IWF.


Bury the Spear! de Ivo Strecker et Alula Pankhurst, Deutschland, 2003, DVD, couleur et noir/blanc, 68 minutes.

« Ethnische Gruppen in Süd-Äthiopien haben sich oft bekriegt. Einmalige Aufnahmen aus März 1993 und 2002. Friedenskonferenz unter Beteiligung von Führern der ethnischen Gruppen und des Autors. Interviews mit Protagonisten. Aufnahmen im Auftrag der Protagonisten ». Quelle : IWF.

« En 1993, les Arbore, les Borana, les Konso, les Tsamai, les Hamar et les Dasanech se réunissaient à Arbore, dans la vallée du Rift, dans le sud de l’Ethiopie, pour sceller la paix. Cette cérémonie, qui dura trois jours, fut filmée par Alula Pankhurst. Dix ans plus tard, l’ethnologue Ivo Strecker, qui avait été témoin des évènements, revient à Arbore, à l’invitation de Grazmatch Surra, un des principaux instigateurs de la rencontre historique, car le vieil homme de presque quatre-vingt-dix ans a un message urgent à transmettre, pas seulement à ses voisins, mais au monde entier, un message de paix. Ses conversations avec Ivo Strecker s’entremêlent aux images de 1993, commentées par le fils de Grazmatch. » Source : Comité du film ethnographique.


The Leap Across the Cattle – An Iinitiation Rite of the Hamar of Southern Ethiopia de Ivo Strecker, Deutschland, 2000 (1979), DVD, couleur, 46 minutes.

« Verlauf eines Initiationsritus (Ukuli) bei den viehzüchtenden Hamar. Ein junger Mann wird heiratsfähig und volles Mitglied der Gesellschaft, indem er sich symbolischen Verwandlungen unterzieht undüber eine Reihe von Rindern springt. » Source : IWF.


Worry and Hope in the Face of Drought, de Ivo Stecker, Deutschland, 1994, DVD, couleur, 35,5 minutes

« Hamar country in southern Ethiopia has always faced the problem of drought. Baldambe, an old Hamar man, explains in a series of interviews with the filmmakers and students of Addis Abeba University how the Hamar keep goats, grow sorghum, collect wild honey and distribute water. Recently, however, life has become harder due to severe drought. Baldambe therefore calls for rain with the help of a blessing. » Source : IWF.


The Song of the Hamar Herdsman – Celebration of the Favourite Ox of Southern Ethiopia - Celebration of the Favourite Ox of Southern Ethiopia de Ivo Strecker, Deutschland, 1996, DVD, couleur, 43 minutes.

« As among other East African pastoralists, in Hamar the good fortune of a man, his family and his herds is thought to be determined by the fate of his favorite ox. To glorify his ox, a man composes a special song and sings it whenever he attends a dance. Prominent in the film are Choke, a Hamar man, who provides insight into the meaning of the songs, and Gardu, a Hamar woman, who explains the choreography of the dances. » Source : IWF.


The Women Who Smile (Hamar Trilogy 1) de Joanna Head et Jean Lydall, GB, 1990, DVD, couleur, 50 minutes

« Duka, a young unmarried Hamar girl learns what awaits her in life from the older women of her tribe. Their often humorous conversations range from teenage pregnancy and growing old to relationships with men. Although the men are dominant, the women are not servile and on occasion will mock the posturing of the men. The women's high spirits are revealed during the harvest celebrations and the blessing ceremony for a new baby. Young women avoid the watchful eyes of their elders as they flirt and dance ». Source : Filmakers.com.


Two Girls Go Hunting (Hamar Trilogy 2) de Joanna Head et Jean Lydall, GB, 1991, DVD, couleur, 50 minutes.

« This tells the story of Duka and her young friend Gardi, as they prepare to marry men they have never met. For Hamar girls, marriage means huge sacrifices and is full of longing, sadness and excitement. The film follows the build-up to the marriages, from the all night vigil with her girlfriends, to her farewells when she is taken away at dawn to the village of her husband's family. The new mother-in-law shaves the bride's hair, butters her body and prepares her for the first traumatic weeks in a new home ». Source : Filmakers.com.


Our Way of Loving (Hamar Trilogy 3)de Joanna Head et Jean Lydall, GB, 1994, DVD, couleur, 49 minutes.

« Duka is now a mother with a two-year-old daughter and a six-month-old baby boy. Her life is dominated by caring for them and her husband, Sago. Although Sago and Duka seem to have an affectionate marriage, he beats her when provoked. Like every Hamar woman, she accepts this behavior for she believes it is a man's way of loving. The film witnesses Sago's cousin's ceremonial initation into manhood. At the ceremony Duka and the other women sing and dance themselves into a frenzy before being ritually whipped until their backs bleed. As they return home, Sago and Duka talk about their hopes for their children. Later, we see Sago and Duka's reaction to seeing television for the first time, as they watch the earlier film of their courting days. »Filmakers.com.


Films de John Marshall :

Pittsburgh Police Shorts (11 shorts) de John Marshall, USA, 1970-2007, DVD, noir et blanc, 84 minutes.

Le DVD contient les courts métrages suivants : After the Game, A Forty Dollar Misunderstanding, Henry is Drunk, Manifold Controversy, Nothing Hurt But My Pride, Twenty One Dollars or Twenty One Days, Two Brothers, Vagrant Woman, Wrong Kid, You Wasn't Loitering, Youth and the Man of Property

«Sponsored by the Lemberg Center for the Study of Violence at Brandeis University, the Pittsburgh Police films were shot by John Marshall in 1969 and 1970. Marshall used a Bogdanowicz modified Auricon with 12-120 Zoom, and later an Eclair NPR with 9.5-95 mm Angenieux Zoom. Sound was recorded using Nagras with Sennheiser shotgun mikes. In spite of the racially tense climate in the city, following civil disorders in which 2,000 people were arrested (although no one was killed) in response to the death of Martin Luther King, permission to film was granted by the Director of Public Safety and by each Station's Inspector.

Individual officers provided access, and in each case the people involved gave their consent. Several years later, the Department and individual policemen were invited to participate in the discussion film, The 4th and 5th and the Exclusionary Rule, but the Patrolmen's Benevolent Association would not allow participation. The Pittsburgh Police Department now has copies of most of these films, all of which have been shown to Department members. The films are designed for use in law schools, community relations projects, sociology and urban studies programs, and for use by the police themselves. In Pittsburgh, sequences shown to recruits in training and to off-duty officers provoked lively discussions about the conduct and decisions made by police officers in the actual filmed events. Opinions were often divided on particular cases, as well as on the basic issue of police roles. Recruits and officers argued about the extent to which the police must function as "social workers", becoming involved in domestic situations, and about their biases about men and women. "We always believe the woman and arrest the guy," said one policeman. Underlying most of these films are the issues of privacy and civil liberties versus police intervention, interrogation, and search and seizure... ».

More informations and source : DER.

N!ai, The Story of a !Kung Woman de John Marshall, USA, 1980, DVD, couleur, 59 minutes.

« This film provides a broad overview of Ju/'hoan life, both past and present, and an intimate portrait of N!ai, a Ju/'hoan woman who in 1978 was in her mid-thirties. N!ai tells her own story, and in so doing, the story of Ju/'hoan life over a thirty year period. "Before the white people came we did what we wanted," N!ai recalls, describing the life she remembers as a child: following her mother to pick berries, roots, and nuts as the season changed; the division of giraffe meat; the kinds of rain; her resistance to her marriage to /Gunda at the age of eight; and her changing feelings about her husband when he becomes a healer. As N!ai speaks, the film presents scenes from the 1950's that show her as a young girl and a young wife. The uniqueness of N!ai may lie in its tight integration of ethnography and history. While it portrays the changes in Ju/'hoan society over thirty years, it never loses sight of the individual, N!ai. » Source : DER.


A Joking Relationship de John Marshall, USA, 1962, DVD, couleur, 13 minutes.

« This film depicts a moment of flirtation between N!ai, the young wife of /Gunda, and her great-uncle /Ti!kay. The two share a "joking relationship," a Ju/'hoan kin relationship which provides opportunities for casual intimacy, emotional release, and support. » Source : DER.


Men Bathing de John Marshall, USA, 1973, DVD, couleur, 14 minutes.

« In Nyae Nyae, water often remains in open pans. Sometimes if the rains have been heavy, water stays in these pans, like small lakes, all year. In this film five Ju/'hoan men visit Nama pan. /Ti!kay washes the clothes he acquired on his trip to rescue his band's wives from a farm (as shown in An Argument About a Marriage). The other men bathe. The men use the opportunity to exchange sexual jokes with pleasure and hilarity. This film provides an interesting comparison with A Group of Women. » Source : DER.


Group of Women de John Marshall, USA, 1961, DVD, couleur, 5 minutes.

« Ju/'hoan women often share an intimate sociability and spend many hours together discussing their lives, enjoying each other's company and children. In this short film, Ju/'hoan women rest, talk and nurse their babies while lying in the shade of a baobab tree. This film is a good illustration of "collective mothering" in which several women support each other and share the nurturing role. » Source : DER.


A curing ceremony de John Marshall, USA, 1969, DVD, couleur, 8 minutes.

« Sha//ge, a very young woman about to have her first child, falls ill, probably with malaria. /Ti!kay, a relative and healer, enters a mild trance, without the stimulus of dancing, in an attempt to cure her. Sha//ge lives but the baby is stillborn. » Source : DER.


The !Kung San: Traditional Life de John Marshall, USA, 1987, DVD, couleur, 26 minutes.

« This video depicts traditional Ju/'hoan life by using vignettes from longer films in the !Kung San series. Footage selected shows tool-making technology, hunting and gathering, social life and children at play, and gives the viewer a feel for the vastness and beauty of the Nyae Nyae region of the Kalahari Desert. » Source : DER.


Films de Margaret Mead et Gregory Bateson


A Balinese Family de Margaret Mead et Gregory Bateson, USA, 1951, DVD, noir et blanc, 20 minutes.

« Study of a Balinese family and the ways in which the father and mother treat the three youngest children: lap baby, knee baby, and child nurse. Shows the father giving the baby his breast, behavior of the knee baby during the lap baby's absence, and difficulties of the child nurse in caring for the youngest. From the Character Formation in Different Cultures series. Produced by Gregory Bateson and Margaret Mead » Source : PSU.


Bathing Babies in Three Cultures de Margaret Mead et Gregory Bateson, USA, 1951, DVD, noir et blanc, 11 minutes.

« Cross-cultural comparisons show the interplay during bathing between mother and child in three different settings: a Sepik River community in New Guinea, an American home, and a mountain village in Bali. From the Character Formation in Different Cultures series. Produced by Gregory Bateson and Margaret Mead. ». Source : PSU.


Childhood Rivalry in Bali and New Guinea de Margaret Mead et Gregory Bateson, USA, 1954, DVD, noir et blanc, 17 minutes.

« Depicts sibling rivalry among children of the same age in the two cultures of Bali and New Guinea by showing how they respond to the mother attending to another baby, the ear piercing of a younger sibling, and the experimental presentation of a doll. From the Character Formation in Different Cultures series. Produced by Gregory Bateson and Margaret Mead ». Source : PSU.


First Days in the Life of a New Guinea Baby de Margaret Mead et Gregory Bateson, USA, 1952, DVD, noir et blanc, 20 minutes.

« This series of scenes, beginning immediately after the birth of a baby in New Guinea and before the cord is cut, shows the way the newborn is fed by a wet nurse, bathed, anointed with earth, and carried. Emphasizes the infant's readiness to respond. Also contains scenes from the first and fifth days after birth. From the Character Formation in Different Cultures series. Produced by Gregory Bateson and Margaret Mead. » Source : PSU.


Karba’s First Years : A Study of Balinese Childhood de Margaret Mead et Gregory Bateson, USA, 1952, DVD, noir et blanc, 20 minutes.

« This series of scenes in the life of a Balinese child, beginning with a seventh-month birthday ceremonial, shows Karba's relationships to parents, aunts and uncles, child nurse, and other children as he is suckled, taught to walk and dance, teased, and titillated. From the Character Formation in Different Cultures series. Produced by Gregory Bateson and Margaret Mead » Source : PSU.


Learning to Dance in Bali de Margaret Mead et Gregory Bateson, USA, 1978, DVD, noir et blanc, 13 minutes.

« Traces the beginning of a Balinese infant's awareness of dance movement by visual and kinesthetic imitation in a session performed by Mario, a celebrated Balinese dancer, in the late 1930s. Margaret Mead's extemporaneous narration is her last audio recording, made several months before her death. » Source : PSU.


Trance and Dance in Bali de Margaret Mead et Gregory Bateson, USA, 1952, DVD, noir et blanc, 22 minutes.

« Records a performance of the Balinese ceremonial kris (dagger) dance-drama, which depicts the never-ending struggle between witch (death-dealing) and dragon (life-protecting), as it was given in the village of Pagoetan in the late 1930s. The dancers experience violent trance seizures, turn their krises against their breasts without injury, and are restored to consciousness with incense and holy water. Narrated by Margaret Mead against a background of Balinese music. From the Character Formation in Different Cultures series. » Source : PSU.


Divers :

Conversations with Jean Rouch de Ann McIntosh, USA, 2004, DVD, couleur, 40 minutes.

« This intimate, revealing film of conversations between Jean Rouch and a number of filmmakers and friends including John Marshall is unlike any past films on Rouch's life and work. It was shot over a two-year period, 1978-80 by his friend, Ann McIntosh, who taught video under Ricky Leacock at MIT. There are some fascinating insights as he discusses his methodology with students at Harvard and Hampshire College in western Massachusetts. He also reflects on war and the role he played as an engineer in France during WWII and lighter moments vacationing with his wife ». Source : DER

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Chia e Tazi Pesen ? - Whose is this song? de Adela Peeva, Bulgarie, 2003, DVD, couleur, 70 minutes.

« Quelle ne fut la surprise d’Adela Peeva de découvrir qu’une chanson qui avait bercé son enfance et qu’elle croyait bulgare était également chantée en Grèce, en Macédoine, en Turquie, en Serbie et en Bosnie. Voulant en savoir plus, et animée par l’espoir naïf que cette chanson pourrait servir de trait d’union entre ces peuples qui s’entre-déchirent depuis toujours, elle sillonne l’aire balkanique sollicitant musiciens, chanteurs ou experts reconnus. Si elle échoue à en découvrir la véritable origine, en revanche, ce périple lui aura appris comment l’innocente chanson de son enfance était devenue ici ou là l’instrument d’un nationalisme exacerbé, si ce n’est fanatique. Une chose est sûre, la musique n’adoucit pas toujours les mœurs. » Source : Société française d’ethnomusicologie. (Prix Bartok 2004 décerné par la SFE).


In pursuit of the Siberian Shaman de Anya Bernstein, Russie-Bouriatie, 2006, DVD, couleur, 72 minutes.

«Long suppressed by missionaries and then by Soviet anti-religious campaigns, Siberian shamanism has experienced an unprecedented revival following the collapse of the Soviet Union, and the number of shamans continues to rise. But who are these new shamans? Are they tricksters, magicians, businessmen, or cultural activists? This film takes a behind-the-scenes look at a Buryat shaman living on an island in the Lake Baikal as he moves between intimate shamanic rituals performed for local clientele and shows performed at various resorts for Western tourists in search of "primitive" cultures. The film captures cross-cultural miscommunication as the shaman and tourists misunderstand one another, usually comically, sometimes disturbingly, made all the more poignant by the conflict between the dominant Russian Orthodox Church and the local shamanic tradition. Juxtaposing 1920s archival footage of a shamanic performance with its contemporary counterparts, the film grapples with the long-standing tension between the "indigenous" and the "cosmopolitan" in a rapidly transnational world ». Source and other informations : DER and Cinetrance.


Margaret Mead: a portrait of a friend de Jean Rouch, USA, 1978, DVD, couleur, 30 minutes.

« Jean Rouch filmed this loving and humorous portrait of anthropologist and filmmaker Margaret Mead in September 1977 while he was a guest of the first Margaret Mead Film Festival. As both a friend and colleague, Rouch reveals a glimpse of the legendary Mead in her later years. (Fellow filmmaker John Marshall was the sound recordist.) ». Source : DER.


Schneeweisse Schwarznasen de Sylviane Neuenschwander-Gindrat, Suisse, 2006, 1 BetaSP et 2 DVD, couleur, 86 minutes.

« Bergbauern sind sie keine mehr, Reinhold und seine Schafzuchtkollegen aus dem Walliser Dorf Eggerberg in den Schweizer Alpen. Sie arbeiten im Tal in der Industrie, im Schichtbetrieb. Die Schwarznasenzucht betreiben sie in ihrer Freizeit. Dabei geht es nicht um Fleisch oder Wolle, sondern um die Schönheit der Tiere und das Prestige ihrer Besitzer. Schwarznasen sind Teil der Oberwalliser Identität. Was bewegt die Züchter, diese anstrengende Beschäftigung an den steilen Hängen auf sich zu nehmen? In einem feinfühligen und unterhaltsamen Porträt der Schafzüchter und ihrer Familien geht der Film dieser Frage nach. Die urigen Schwarznasenschafe gewinnen unsere Herzen, doch sehen wir keine Bergromantik, sondern eine Welt von heute. Das Nebeneinander von industrieller Moderne und Zuchttradition, Stallarbeit und Ausgehen. Aber auch die Brüchigkeit dieser Existenz. Kinder, die sich nicht mehr für die Schwarznasen interessieren, und Frauen, die, statt Heu zu machen, lieber reisen würden. «Wenn wir Schafzüchter unsere Hänge nicht bewirtschafteten, würde das Land verganden und die Dorfbewohner alle ins Tal ziehen.» Was bringt die Zukunft? Bleibt unsere Alpenlandschaft Lebens- und Kulturraum? » Weitere Informationen und Quelle : www.ghornuti.ch


Yanomamo Shorts 1 de Timothy Ash et Napoleon Chagnon, USA, 1968-1975, DVD, couleur, 87 minutes.

« Disc one contains all previously released titles [from the Yanomamo series]: Arrow Game, Children's Magical Death, Tug-of-War, A Father Washes His Children, A Man and His Wife Weave a Hammock, Weeding the Garden, Climbing the Peach Palm, Firewood, and Tapir Distribution. » Source and other informations: DER.


Yanomamo Shorts 2 de Timothy Ash et Napoleon Chagnon, USA, 1968-1975, DVD, couleur, 52 minutes.

«Disc two collects eight previously unreleased short films from the series. They only exist as what Asch called "slopticals," duplicated workprints with optical tracks that he assembled in order to receive feedback from fellow filmmakers. Although they lack narration or translated subtitles, they show many interesting aspects of social life: Dedeheiwa Rests in His Garden : The warmth of adult-child interaction is shown as children play with the resting Dedeheiwa.

Children Roasting Meat : Several children sit and play together. One roasts meat and bananas over a small fire. A Woman Spins : A woman reclines in the shade spinning while a baby tries to play with her thread. Children Make a Toy Hammock : While running around and playing, a few children work on a smaller version of the hammocks their parents make. Sand Play : Boys and girls aged four to seven sit in a tight circle and play around a sand pile. Playing in the Rain : Children and adults play tug of war in the rain. Mouth Wrestling : Teenagers wrestle over a wad of tobacco. Young Shaman : A young shaman, still an initiate gets sick and loses control on the hallucinogen ebene » Source and other informations : DER.



ACHATS 2006


Through these eyes de Charles Laird, Canada, 2004, DVD, couleur et n-b, 55 minutes

«Tucked away in a Buffalo, New York, basement is all that remains of a grade school program from the 1970s. Man: A Course of Study (MACOS) looked to the Inuit of the Canadian Arctic to help American students see their own society in a new way. The program, which erupted in great controversy, would ultimately highlight the liberal spirit and the potent prejudices of the entire decade.

This riveting documentary reveals how an educational dream became a bitter political battle over cultural differences. MACOS was an innovative social sciences program designed to teach American children « what it was to be human. » At its core was The Netsilik Film Series, an acclaimed benchmark of visual anthropology that captured a year in the life of an Inuit family living in the remote Canadian Arctic, reconstructing an ancient culture of the cusp of contact with the outside world. But the graphic images of the Netsilik people created a clash of values that tore rifts in communities across America and revealed a fragile relationship between politics and education. A fiery national debate ensued between academic and conservative forces. Through These Eyes looks back at the high stakes of this controversial curriculum. Decades later, as American influence continues to affect cultures worldwide, the story of MACOS resonates strongly». Source : ONF/NFB


Les Mariés de l’Inde de Neeta Jain Duhaut, France, 2003, 1 Beta SP et 1 DVD, couleur, 52 minutes.

 «En Inde, le mariage arrangé reste la façon la plus courante de fonder une famille et aide à trouver sa place dans la société. «Tu sais bien : il est plus facile de trouver un travail si on est marié », explique Bhaskar à sa fille Chatterjee. À travers le destin de Romira, bientôt mariée par sa famille, d’Anjali, Chitia et Neelam, mères de famille, la réalisatrice indienne Neeta Jain-Duhaut donne la parole aux femmes de son pays. Derrière les sourires et les saris colorés, le poids de la tradition se fait sentir.

En Occident, le mariage arrangé est signe d’archaïsme. En Inde, on considère qu’il est le meilleur moyen de trouver le bon partenaire. Toute famille qui se respecte recherche avec ardeur le ou la futur(e) marié(e). Et tous les moyens sont bons, des petites annonces dans la presse aux présentations dans les temples, lieux traditionnels de rencontres. « Selon la tradition, le mariage n’est pas une fin en soi mais le début d’une histoire conjuguée », précise la réalisatrice. Entre le désir d’être libres de leur choix et la pression de l’entourage, les femmes qu’elle a rencontrées s’interrogent : comment peut-on se marier avec quelqu’un qu’on ne connaît pas ? Faut-il se marier avec celui qu’on aime ou aimer celui qu’on épouse ? Qu’est ce qui unit deux êtres ? Posant les questions universelles de l’amour et du couple, ce documentaire touche par sa sincérité». Source : Arte.


Promised Paradise de Leonard Retel Helmrich, Indonésie / Pays bas 2006, 1 Beta SP et 2 DVD, couleur, 53 minutes.

« Installé à l’intérieur d’un poste de télévision en carton, le troubadour Agus rejoue devant des enfants l’attentat du 11 septembre 2001 à New York à l’aide d’un emballage de jouet figurant les tours du World Trade Center et un étrange avion-poisson. «C’est tout ce que vous voyez à la télévision qui est faux; ici, les personnes sont de chair et de sang», prévient-il en préambule, passant la tête à travers l’écran. Des illusions et des faux-semblants que Leonard Retel Helmrich a décidé de traquer, en compagnie de l’artiste, dans une Indonésie marquée par les attentats terroristes et le fondamentalisme islamique. Avec, au cœur de ce voyage politique et spirituel, une question lancinante: comment peut-on croire que tuer promet l’accès au paradis? Véritable mise à l’épreuve des représentations, Promised Paradise fait s’entrechoquer la réalité et des performances théâtrales – scènes inspirées des violences qui bouleversent le pays, cours de théâtre où Agus fait jouer une scène du Coran à des enfants – pour faire émerger les ambiguïtés et les confusions qui se nichent au sein de la société indonésienne. Clamant son indignation face aux attentats ou s’adressant aux gens tel un muezzin dans les rues de Bali et de Jakarta, Agus provoque et déstabilise ses interlocuteurs: « Fuck terrorism » ne signifierait-il pas également, si on prend l’expression au pied de la lettre, « procréer » du terrorisme? demande-t-il à un Australien médusé. Parfois même, il prêche en proférant des opinions en faveur du djihad pour mieux les mettre à mal. Comme lorsque, sous prétexte de vouloir l’encourager, il rencontre dans sa cellule Imam Samudra, responsable de l’attentat de la discothèque de Bali en 2002, afin de le mettre au pied du mur. Il va jusqu’à consulter un medium pour entrer en contact avec l’un des compagnons du terroriste pour savoir s’il regrette ses actes: aucune réponse!

En accompagnant Agus dans sa quête d’une rédemption pour sa propre foi, le cinéaste porte un regard complice sur une Indonésie sans cesse sur la corde raide – à l’image d’Endang, pauvre homme égaré qu’Agus a pris sous sa protection, personnage troublant, à la limite de la folie, qui, dès qu’on l’abandonne, succombe à la violence ordinaire. ». Source : Catalogue Visions du Réel 2007.


The Eye of the Day (De Stand van de Zon), de Leonard Retel Helmrich, 2002, 1 Beta SP et 2 DVD, couleur, 94 minutes

«Chronique kaléidoscopique des événements autour de la chute du régime de Suharto en 1998, en Indonésie. Mêlant des aspects de la vie quotidienne d'une famille à la lutte politique des étudiants, Retel Helmrich montre la pauvreté, l'abîme entre la ville et la campagne et le rôle prépondérant de la religion dans une société qui tente de se relever en organisant les premières élections libres depuis 42 ans». Source : Institut néerlandais.



Video Nas Aldeias (Video in the village), collectif, divers dates, 24 DVD, couleur, divers durées.

Une sélection de 24 films du projet «Vidéo Nas Aldeias ». Informations complémentaires sur www.videonasaldeias.org.br


China Village Self-governance film project : Villagers’documentary film, collectif, produit par Wu Wenguang, 2005, 1 mini-dv et 1 DVD, couleur, 107 minutes.

« Ce film est une collection de dix courts documentaires, chacun de dix minutes, réalisés par dix « paysans-réalisateurs » qui ont été choisis dans toute la Chine. C’est la première fois que la vie publique et politique des villages chinois est capturée par l’objectif de ceux qui la vivent, au moment où un système d’élections locales vient de s’instaurer. Dans ces films, on voit la diversité de l’application de la nouvelle mesure à travers l’organisation des élections, les débats entre les villageois et leurs chefs, et l’hostilité de certains vis-à-vis du dispositif de tournage. » Source et informations complémentaires : festival Shadows.

Commission pour la documentation audiovisuelle Composition de la commission en 2005: Viviane Cretton (Lausanne), Majan Garlinski (Genève), Florence Graezer-Bideau (Lausanne), Mariann Halasy-Nagy (Bern), Susanna Kumschick (Zürich), Anne Lavanchy (Neuchâtel), Damaris Lüthi (Bern), Grégoire Mayor (Lausanne), Sylviane Neuenschwander (Bern), Kathrin Oester (Bern), Véronique Pache (Fribourg), Martin Saxer (Zürich), Olivier Schinz (Neuchâtel).

Rapport 2005 La commission pour la documentation audiovisuelle s'est réunie à quatre reprises en 2005. Deux fois pour des séance administratives à l'institut d'ethnologie de Berne et deux fois pour des séances de visionnement, à l'institut d'ethnologie de Neuchâtel ainsi qu'au festival Visions du Réel de Nyon. Elle a poursuivi l'achat de films utiles à l'enseignement et à la recherche en ethnologie (voir les rapports des années précédentes). Le catalogage des œuvres disponibles dans le fonds se poursuit au Musée d'ethnographie de Genève. Deux listes - liste par auteur et liste par titre - au format pdf sont toujours disponibles sur le site de la SSE (une nouvelle version sera disponible en été 2006). Les conditions d'emprunts restent inchangées. Par ailleurs, les descriptifs des films achetés depuis 2002 se trouvent sur le site de la SSE.

Lors du séminaire regroupé de la SSE qui a eu lieu à Berne du 24 au 26 novembre 2005, la commission a organisé un panel sur le thème " La caméra comme outil de recherche ". A cette occasion, elle a invité comme key-note speaker Metje Postma de l'université de Leiden, qui a présenté son film Voices in the desert - the Rashaayda, Fuzum and the Free lions forces et effectué une intervention sous le titre " Concealing and revealing. Visual ethnography and 'cultures of war'". Ines Anselmi de Pro Helvetia a présenté et discuté son film Baran singt. Sylviane Neuenschwander a effectué une intervention orale intitulée " Bildung einer Allianz. Betrachtungen zum Beziehungsgeschehen zwischen Filmemacherin und Forschungspartner im ethnografischen Film. ". En avant-première, elle a projeté son film Schneeweisse Schwarznasen. Majan Garlinski de Musée d'ethnographie de Genève a présenté une contribution " Nepal 1988 - Dokumentieren, präsentieren, archivieren und dann... ? ". Denise Gilland a projeté son film Les Bas-Fonds précédé d'une discussion entre la réalisatrice et Florence Galland sous le titre " Filmer le réel ? Le rôle de la caméra vu par la cinéaste Denise Gilliand, réalisatrice de "Documentaires du réel" ".

En 2006, la commission souhaite poursuivre son travail de valorisation du fonds d'archives, notamment les projections dans les instituts d'ethnologie et les Musées d'ethnographie de Suisse. En association avec la revue ethnographiques.org, elle participe à l'organisation d'un colloque international sur l'utilisation de l'image dans le multimédia qui se tiendra à l'Université de Neuchâtel du 16 au 18 novembre 2006. Anne Lavanchy et Suzanna Kumschick participent activement à la sélection des dossiers photographiques pour Tsantsa. Mariann Halasy-Nagy et Olivier Schinz ont quitté la commission. Qu'ils soient remerciés pour le travail effectué !

Nous sommes heureux d'accueillir dans la commission Martin Saxer de Zürich.

Grégoire Mayor

Président de la Commission pour la documentation audiovisuelle

 

 

 

Descriptif des films achetés par la commission audiovisuelle en 2005 Le format indiqué ci-dessous est celui des copies achetées par la commission audiovisuelle en 2005. Certains films sont disponibles dans un autre format (voir la liste par auteurs ou la liste par titre) Pour tout renseignement complémentaire, contacter Grégoire Mayor ou Majan Garlinski.

A Kalahari Family de John Marshall, USA, 2002, DVD, couleur et n-b. 5 épisodes " A Kalahari Family is a five-part, six-hour series documenting 50 years in the lives of the Ju/'hoansi of southern Africa, from 1951 to 2000. These once independent hunter-gatherers experience dispossession, confinement to a homeland, and the chaos of war. Then as hope for Namibian independence and the end of apartheid grows, Ju/'hoansi fight to establish farming communities and reclaim their traditional lands. The series challenges stereotypes of "Primitive Bushmen" with images of the development projects Ju/'hoansi are carrying out themselves ". Source : DER. Pour davantage d'informations, voir également le site consacré au film.

Keep the River on your Right : a modern cannibal tale, de David Shapiro and Laurie Gwen Shapiro, USA, 2001, DVD, couleur, 93 minutes " Keep the River on Your Right: A Modern Cannibal Tale explores the life and work of 78-year-old Tobias Schneebaum, controversial artist and author. Schneebaum is best known for the classic non-fiction book Keep the River on Your Right, an autobiographical account of the year he lived with the Amarakaire Indians in the Peruvian Amazon ". Source et informations complémentaires : DER

In the land of the War Canoes, de Edward S.Curtis, USA, 1914-1972, VHS, n-b, 47 minutes " La vie des Kwakiutl, Amérindiens de la côte du Nord-Ouest du Pacifique, racontée à travers une épopée romanesque [...]. Alliant une esthétique soignée à une grande précision ethnographique, ce film tombe dans l'oubli jusqu'à ce que la copie originale, découverte au Field Museum of Natural History de Chicago, soit restaurée et sonorisée en 1972 grâce à l'opiniâtreté de George I. Quimby, Directeur du Département d'Ethnologie du Burke Museum (University de Washington) et de Bill Holm, spécialiste des Kwakiutl qui travaille sur le terrain avec les informateurs et les anciens acteurs de Curtis. " Source et informations complémentaires : Société française d'anthropologie visuelle

Microcultural incidents in ten zoos, de Ray Birdwhistell, USA, 1969, DVD, couleur, 34 minutes " A program based on a lecture by R.L. Birdwhistell to the American Anthropological Association, demonstrating the context control method for comparative analysis of cross-cultural situations. Short film excerpts illustrate the interaction of members of families with each other and with animals in zoos in England, France, Italy, Hong Kong, India, Japan, and the United States. An epilogue illustrates observer and, particularly, cameraman biases in recording interactional data ". Source : PSU

L'œil au-dessus du puit, de Johan Van der Keuken, Pays-Bas, 1988, BETACAM, couleur, 90 minutes " Que reste-t-il de la culture traditionnelle indienne, une culture vieille de mille ans? Van der Keuken explore l'histoire orale, l'enseignement des traditions musicales, de la danse et des rites sacrés de l'hindouisme. "La tension entre, d'une part, connaissance traditionnelle et, d'autre part, science et technologie contemporaines est un thème qui revient toujours dans mon œuvre. Beaucoup de mes films mettent l'accent sur le besoin de changement social et politique dans une perspective mondiale. Ces dernières années, depuis I LOVE $, mon attention s'est déplacée de ce besoin de changement vers la résistance au changement, qui semble faire partie de la structure même des sociétés humaines. L'éducation, une condition essentielle à tout changement, enseigne à chaque nouvelle génération ses valeurs établies en même temps qu'elle l'aide à conserver sa résistance au changement. C'est ce paradoxe qui constitue le thème central de mon film HET OOG BOVEN DE PUT. (JvdK)" (Idéale Audience International, http://www.ideale-audience.com) "Ein impressionistisches Porträt einer persönlichen Begegnung mit Kerala (Südindien). Ohne Hast, dafür mit um so offeneren Sinnen, streift van der Keuken durch die Stadt, durch das Dorf. In den Aussenaufnahmen wird der städtische und dörfliche Alltag, und somit die ökonomischen Bedingungen des Landes reflektiert. In den Innenräumen entdeckt van der Keuken die Faszination von Kunst und Ritualen im Kampfsport, Tanz, Schauspiel und Gesang." (Kino Xenix, http://www.xenix.ch/archiv/juni99/00007.html) "HET OOG BOVEN DE PUT explores India's spiritual and economic condition, moving from the city to the countryside in the State of Kerala as it focuses on the essence of that civilization. Captured without commentary by his gliding camera are a cacophony of distinctly nonwestern sights and sounds: the bustling city streets, the serene landscapes of the surrounding countryside, a family preparing for dinner, an elderly actor performing his mythological drama, a modest country moneylender traveling from village to village, young girls at their singing lessons. What emerges from these encounters is not only a highly evocative sense of lived experience but a poetic vision perhaps best captured by what Cahiers du cinéma called 'the a e s t h e t i c o f d i v e r s i t y ' . " ( H a r v a r d F i l m A r c h i v e , http://www.harvardfilmarchive.org/calendars/01mayjune/vanderkeuken.html)

Plaisanter avec le mort, de Hans-Jürg Pfaff, Suisse, 2003, mini-dv, couleur, 51 minutes "Ce film décrit les rapports des habitants d'un village sahélien du Burkina Faso avec la mort. Dans cette région les paysans cultivent du mil; ils sont des animistes appartenant à l'ethnie des Mossi. Ils pratiquent la relation des plaisanteries, c'est à dire une relation spéciale (d'un homme) avec les tantes et les cousines du côté de la mère. Sans aucun respect, elles plaisantent avec lui pendant toute sa vie et même au-delà après sa mort. Les grandes funérailles, qui ont lieu quelque temps après l'enterrement, sont des fêtes extrêmement gaies grâce aux jeux et aux plaisanteries de ces femmes. La caméra suit le fils aîné du décédé pendant les préparations de la fête. Cet homme, un vieil ami du cinéaste, commente la fête pendant sa durée de trois jours. En outre, il interroge plusieurs personnes âgées au sujet de leurs conceptions de la mort." (Hans-Jürg Pfaff) "Thema dieses Films ist der Umgang mit dem Tod in einem Sahel-Dorf in Burkina Faso. Die in dieser Gegend lebenden Hirsebauem sind Animisten und gehören zur Ethnie der Mossi. Sie kennen die Scherzverwandtschaft, eine spezielle Beziehung zu den Tanten und Cousinen mütterlicherseits. Ohne jeglichen Respekt scherzen diese mit einem Mann, solange er lebt - aber auch nach seinem Tod. Das grosse Totenfest, das einige Zeit nach dem Begräbnis des Verstorbenen stattfindet, wird dank ihrer Spiele und Scherze zu einem ausgesprochen fröhlichen Fest. Die Kamera folgt dem ältesten Sohn des Verstorbenen bei der Organisation des Festes. Dieser Mann, den eine langjährige Freundschaft mit dem Filmemacher verbindet, kommentiert das dreitägige Totenfest und befragt verschiedene alte Menschen nach ihren Vorstellungen vom Tod." (Hans-Jürg Pfaff)

11 FILMS DE ROBERT GARDNER

Altar of fire, de Robert Gardner et J.F. Staal, USA, 1976, couleur, 58 minutes " This film records a 12 day ritual performed by Mambudiri Brahmins in Kerala, southwest India, in April 1975. This event was possibly the last performance of the Agnicayana, a Vedic ritual of sacrifice dating back 3,000 years and probably the oldest surviving human ritual. Long considered extinct and never witnessed by outsiders, the ceremonies require the participation of seventeen priests, involve libations of Soma juice and oblations of other substances, all preceded by several months of preparation and rehearsals. They include the construction, from a thousand bricks, of a fire altar in the shape of a bird ". Source et informations complémentaires : DER

Blunden Harbour, de Robert Gardner et William Heick, USA, noir et blanc, 1951 " Robert Gardner remarks: "In the middle of the twentieth century, Blunden Harbour was a small village on the coast of Vancouver Island in British Colombia inhabited by a handful of impoverished Kwakiutl Indians who gained their meagre livelihood from fishing and gathering."Robert Gardner, then a graduate student of Anthropology at the University of Washington in Seattle, went to Blunden Harbour to research a major film project on the Kwakiutl about whom Ruth Benedict had written so eloquently. The larger work was never done and this small film remains one of the few authentic accounts of this once majestic people. It is a beginner's attempt to impart the rhythm and atmosphere of a place and a people ". Source : DER

Dances of the Kwakiutl, de Robert Gardner, USA, 1951, couleur, 9 minutes "Dances of the Kwakiutl is composed of fragments filmed in 1950 in Fort Rupert, British Columbia. They were made during a performance by those still familiar with the tradition of 'Hamatsa' or cannibal dancing. This type of dance was brought to impressive artistic heights by the Kwakiutl people of the Northwest coast ". Source : DER

Deep Hearts, de Robert Gardner, USA, 1981, DVD, couleur, 58 minutes "Deep Hearts is a film about the Bororo Fulani, a nomadic society located in the central portion of the Niger Republic of Africa. The title is a reference to an important aspect of these people's thought and demeanor ". Source et informations complémentaires : DER

Ika Hands, de Robert Gardner, USA, 1988, DVD, couleur, 58 minutes " In the highlands of Northern Columbia the Ika live a strenuous and isolated life economically dependent on small gardens and a handful of domestic animals. They are thought to be descendents of the Maya who fled from the turmoil of Central American High Civilization's warring states to the remote valleys of Colombia's Sierra Nevadas. The Ika still inhabit a spectacular but demanding terrain extending between five and fifteen thousand feet, an almost vertical geography through which they move with prodigious ease. Their lives are filled with a multitude of tasks which they perform with rare dexterity and purpose. Their labors, though they belong to two quite separate realms, the practical and the spiritual, contribute equally to the well being of everyone. Both days and nights are long and arduous. Indeed, the central figure in Ika Hands, Mama Marco, is a man whose priestly calling is simply another career undertaken in addition to that of farmer and householder. Ika society is the result of quite distinct cultural choices, of what seem to have been decisions by generations of individuals to perservere with tradition and to resist the compelling alternatives offered by an ubiquitous modernity ". Source : DER

Islam : Empire of Faith, de Robert Gardner Films et Deviller Donegan Enterprises, USA, 2000, couleur, 3 heures " From the birth of the prophet Muhammad to the glories of the Ottomans, this groundbreaking work illuminates the first thousand years of a misunderstood civilization. Historical renactments; a remarkable explication of Islamic art; and interviews with scholars recount the rise of the islamic civilization and it's profound impact on Western Culture and world history ". Source et informations complémentaires : DER

The Nuer, de Robert Gardner et Hilary Harris, USA, 1971, DVD, couleur, 73 min " A poetic film concentrating on evocative images of life among a group of Nuer living in Ethiopia. Creates a strong and memorable impression of the people, their cattle, their artifacts, and their land. On occasion, an English narration is used to give a more anthropological account of events, especially; a bride price dispute, a ghost marriage, a revitalistic ceremony intended to combat a smallpox epidemic, and the climax of the film, a gar initiation where two boys receive the forehead incisions of manhood " Source et informations complémentaires : DER

Rivers of Sand de Robert Gardner, USA, 1973, DVD, couleur, 83 minutes " The people portrayed in this film are called Hamar. They dwell in the thorny scrubland of southwestern Ethiopia. They are isolated by some distant choice that now limits their movement and defines their condition. In their isolation, they seemed to have refined this not uncommon principle of social organization to a remarkably pure state. At least until recently, it has resulted in their retaining a highly traditional way of life. Part of that tradition was the open, even flamboyant, acknowledgement of male supremacy. Hamar men are masters and their women are slaves. The film is an attempt to disclose not only the activities of the Hamar, but also the effect on mood and behavior, of a life governed by sexual inequality. " Source : DER

Sons of Shiva de Robert Gardner et Akos Ostor, USA, 1985, DVD, couleur, 29 minutes " Sons of Shiva is a sustained attempt to film a four-day ceremony concerned with the worship of Shiva. Devotees of the God Shiva are shown from the initial taking of the Sacred Thread through gradually intensifying action to a culmination in a variety of ascetic and self denying practices. Devotees are also shown in informal activities such as preparing food and listening to recitals of devotional songs by the famous mendicant Bauls of Bengal ". Source et informations complémentaires : DER

Screening room- Jean Rouch, USA, 1980, DVD, couleur, 64 minutes "Jean Rouch appeared on Screening Room in July 1980 and screened Les Maitres Fous as well as several film excerpts including Rhythm of Work and Death of a Priest. Over a period of five decades Jean Rouch made many films about the Songhay and Dogon of West Africa. He also made, with Edgar Morin, the classic documentary, Chronicle of a Summer about the lives of Parisians. Rouch Frequently traveled with his films, showing and talking about them to a wide audience ". Source et informations complémentaires : DER

 

Composition de la commission en 2004:
Viviane Cretton (Lausanne), Majan Garlinski (Genève), Florence Graezer Bideau (Lausanne), Mariann Halasy-Nagy (Berne), Susanna Kumschick (Zürich), Anne Lavanchy (Neuchâtel), Damaris Lüthi (Bern), Grégoire Mayor (Lausanne), Sylviane Neuenschwander (Bern), Kathrin Oester (Bern), Véronique Pache (Fribourg), Olivier Schinz (Neuchâtel).

La Commission pour la documentation audiovisuelle s'est réunie à quatre reprises en 2004. Deux fois pour des séance administratives à l'Institut d'ethnologie de Berne et deux fois pour des séances de visionnement, à l'Institut d'ethnologie de Neuchâtel ainsi qu'au festival Visions du Réel de Nyon. Elle a procédé à l'achat de films portant sur des régions, cultures et thématiques abordés dans les cours d'ethnologie donnés en Suisse. Dans le double but de maintenir et d'enrichir la collection, les films achetés sont aussi bien des classiques de l'anthropologie visuelle que des films documentaires récents. Afin de préserver l'état des copies 16 mm, des copies de consultation en VHS ou DVD des films souvent demandés ont été acquises.
Depuis février 2004, deux listes en format pdf sont disponibles (liste par auteurs et liste par titre). La Commission espère que cet accès permettra aux chercheuses et chercheurs intéressés par l'anthropologie visuelle de consulter plus facilement le fonds d'archives. La mise à jour du catalogue détaillé est en cours, mais après une première phase de renumérotation du fonds et d'établissement de la base de donnée, un important travail doit encore être accompli, notamment en ce qui concerne le descriptif des films et le contrôle de l'état des copies. La programmation du ciné-club du centenaire du MEN par les étudiantes et étudiants de l'Institut d'ethnologie de Neuchâtel a permis de vérifier l'état d'une cinquantaine de films. Désormais, une fiche d'évaluation de l'état de la copie sera jointe à chaque envoi.
Outre l'utilisation régulière des films par les instituts dans le cadre des cours, de nombreuses projections des films du fonds d'archives SSE ont eu lieu en 2004. Ainsi, à l'occasion des Saisons indiennes de Genève, le Musée d'ethnographie a montré un film tous les dimanche du 24 octobre au 28 novembre. Par ailleurs, le ciné-club du centenaire du MEN a permis de présenter une trentaine d'œuvres tout au long de l'année universitaire. Le 2 avril, la Commission audiovisuelle a participé à l'organisation d'une table ronde lors de l'important hommage rendu à Jean Rouch au MEG.
La Commission espère poursuivre le travail de valorisation du fonds d'archives durant l'année 2005. Des étudiants de Neuchâtel ont ainsi manifesté l'envie de poursuivre les activités du ciné-club et certains films acquis par la SSE en 2004 devraient être présentés à Berne ce printemps. Par ailleurs, la Commission se propose de participer à l'organisation d'un panel sur l'anthropologie visuelle à l'occasion du séminaire regroupé 2005. Elle devrait également s'impliquer dans l'organisation d'un colloque sur l'utilisation de l'image organisé en 2006 à Neuchâtel ou Besançon, en lien avec la revue ethnographiques.org.  

Grégoire Mayor
Président de la Commission pour la documentation audiovisuelle
(février 2005)

 

 

Le format indiqué ci-dessous est celui des copies achetées par la CAV en 2004. Certains films – notamment ceux de David et Judith MacDougall – sont disponibles dans un autre format (voir la liste par auteurs ou la liste par titre) Pour tout renseignement complémentaire, contacter Grégoire Mayor ou Majan Garlinski.

The Age of Reason, de David MacDougall (Doon School Series, 5). Australie, 2003, VHS, couleur, 87 minutes.
«In this fifth and final film in the Doon School quintet, MacDougall focuses on the life of one student whom he discovers at the school.  The film was made in parallel with The New Boys and intersects with it at several points. However, instead of looking at the group, it explores the thoughts and feelings of Abhishek, a 12-year-old from Nepal, during his first days and weeks as a Doon student. This is at once the story of the encounter between a filmmaker and his subject and a glimpse of the mind of a child at "the age of reason." This is the most intimate and interactive film of the series». Source: RAI
 
Celso and Cora de Gary Kildea. 1983, VHS, couleur, 109 minutes.
«The film is about one family who live in the slums of Manila. Gary Kildea and a Filipino collaborator enter this family's life, filming them as they eat, as they care for their children, as they work on their daily chores, as they sell cigarettes at night in front of the Tower Hotel. The film employs very little voice-over: the major voice is the (sub-titled) Tagalog conversation of Celso and Cora. Kildea makes the sequence of events portrayed in the film clear through the use of blanks placed between certain sequences explaining an event or time change. The camera, as Kildea's eye, is very much a part of the film. This film grants itself neither the pretence of being objective nor that the filmmakers are invisible. By the end of the film, the viewer feels she or he has in a small way come to know Celso and Cora, the intensity of their lives, the circumstances in which they live.
As a political and emotional statement, the film is powerful. Because of the filmmaker's unique use of his camera and because of his narrative style, this film became a classic. It is recommended for courses in anthropology, filmmaking, urban studies, development studies and sociology (it won the RAI 1984 Film Prize).» Source: RAI
 
The Day I'll never forget de Kim Longinotto. UK, 2002, Beta + VHS, couleur, 92 minutes.
«Consultants: Fardhose Ali Mohamed, Eunice Munanie N'Daisi Kwinga. The documentary explores the local dimensions of the female circumcision debate in Kenyan societies. In a region of Kenya that is home to Muslims, Massai and Somali and crosscut by Christian evangelists, recently passed legislation makes it illegal for a girl to be circumcised without first consenting to the procedure. The film begins with Fardhosa a nurse on a tireless campaign to open people's eyes to the dangers of circumcision, both physical and mental. Next, Simalo, a Maasai runaway girl returns from Nairobi to confront her mother, who was responsible for her mutilation and young marriage. Finally the film shows how a group of Marakwet schoolgirls have successfully challenged their parents and centuries-old tradition in a court of law.» Source: RAI
 
Dead birds de Robert Gardner. USA, 1964, DVD, couleur, 84 minutes.
«Dead Birds is a film about the Dani, a people dwelling in the Grand Valley of the Baliem high in the mountains of West Irian. When I shot the film in 1961, the Dani had an almost classic Neolithic culture. They were exceptional in the way they focussed their energies and based their values on an elaborate system of intertribal warfare and revenge. Neighboring groups of Dani clans, separated by uncultivated strips of no man's land, engaged in frequent formal battles. When a warrior was killed in battle or died from a wound and even when a woman or a child lost their life in an enemy raid, the victors celebrated and the victims mourned. Because each death had to be avenged, the balance was continually being adjusted with the spirits of the aggrieved lifted and the ghosts of slain comrades satisfied as soon as a compensating enemy life was taken. There was no thought in the Dani world of wars ever ending, unless it rained or became dark. Without war there would be no way to satisfy the ghosts. Wars were also the best way they knew to keep a terrible harmony in a life which would be, without the strife they invented, mostly hard and dull. Dead Birds has a meaning which is both immediate and allegorical. In the Dani language it refers to the weapons and ornaments recovered in battle. Its other more poetic meaning comes from the Dani belief that people, because they are like birds, must die. In making Dead Birds certain kinds of behavior were followed, never directed. It was an attempt to see people from within and to wonder, when the selected fragments of that life were assembled, if they might speak not only of the Dani but also of ourselves.» Robert Gardner
Source: Documentary Educationnal Ressources
 
Deva and Cinta: Two rituals from the Rayo Centro Valley von Mayan Garlinski
 
Don School Chronicle de David MacDougall (Doon School Series, 1). Australie, 2000, VHS, couleur, 140 minutes. Filmmaker: David MacDougall
«The Doon School is India's most prestigious boys' boarding school and has come to epitomise many aspects of Indian postcoloniality.  This film, composed of ten 'chapters' explores the ideology and social aesthetics of the school through its rituals, physical environment, documents, and the lives of several boys of different ages and temperaments.» Source: RAI
 
Divorce Iranian Style de Kim Longinotto (réal.) and Ziba Mir-Hosseini (anth.). UK, 1998, Beta + VHS, couleur, 80 minutes.
«This film is set in the Family Law Courts in central Tehran.  The three main characters are Jamileh who punishes her husband for beating her, Ziba, a 16 year old girl who is trying to get a divorce from her 38 year old husband, and Maryam who is fighting for the custody of her daughters. The film moves away from portraying Iran as a country of war, hostages and Fatwas. It concentrates instead on ordinary women who come to this court to try and transform their lives ».
Source: RAI, pour un article de Ziba Mir-Hosseini sur le film voir ethnographiques.org (no 6, novembre 04)
 
Dream Girls de Kim Longinotto et Jano Williams. UK, 1993, Beta + VHS, couleur, 50 minutes.
«This award-winning film opens a door into the amazing world of the Takarazuka Revue, the all-female theatre troupe in Japan. Thousands of young women aspire to perform in the Revue's glitzy musical spectaculars and the millions of women who attend the shows idolise the romantic heroes like heart throb pop starts. Dream Girls offers a compelling insight into gender and sexual identity and the contradictions experienced by Japanese women today.» Source: RAI
 
Duka's Dilemma de Jean Lydall et Kaira Strecker. Ethiopie, Jean Lydall, Betacam et VHS, couleur, 87 minutes
«Filmmaker and anthropologist Jean Lydall has been making films with the Hamar community of southern Ethiopia since the 1970s. Two years ago she returned with her daughter and grandson to follow the continuing life story of Duka, featured in past Mead Festival favorites (The Women Who Smile, Our Way of Loving). Candid interviews reveal the complex family dynamics when Duka's husband, Sago, takes a second wife, Boro. This film provides an intimate and personal family portrait which captures Duka's ambivalence in sharing her home and husband. The quiet suspense is only heightened when Duka's mother-in-law starts stirring up trouble».
Source: Margaret Mead Film & Vidéo Festival 2002
 
Karam in Jaipur de David MacDougall (Doon School Series, 3). Australie, 2001, VHS, couleur, 54 minutes.
«This third film in the Doon School quintet follows the main protagonist of With Morning Hearts into the next phase of his life in Jaipur House, one of the five main houses of the school. There he plays hockey, sings, studies, and struggles to settle into the House. He must keep up with his classmates, contend with the authority of older boys, and try to find a way to make his mark. He finds it in gymnastics, for which he has an aptitude.» Source: RAI
 
Lorang's way (Turkana Conversation 1) de Judith et David MacDougall. Australie, 1977, VHS, couleur, 68 minutes.
«The Turkana are a group of semi-nomadic pastoralists who inhabit a harsh environment of dry thorn country in northwestern Kenya. Lorang's Way focuses upon a Turkana elder. Having spent time away from home in the army, Lorang has gained the insights of someone who has viewed his culture from the outside, becoming aware of the changes wrought by the modern world.» Source: RAI
 
The New Boys de David MacDougall (Doon School Series, 4). Australie, 2003, VHS, couleur, 100 minutes.
«The social dynamics of the group is the focus of this study of life in Foot House, one of Doon School's dormitories for new boys. It begins a few days before the boys appear and shows them arriving, struggling with their trunks and suitcases. It then follows them for the next two months of their lives in the house. The film provides a comparison to the group viewed in With Morning Hearts, for these boys appear more divided and class-conscious. Within the group there is a range of personalities and backgrounds—some are natural leaders, some subject to teasing and bullying, some argumentative, some peace-makers.  An important feature of the film is the inclusion of conversations among the boys about the causes of aggression and warfare, homesickness, restaurant food, and how to speak to a ghost.» Source: RAI
 
Nous n'irons plus au bois de Philippe Dutilleul. Belgique, 2002, VHS, couleur, 52 minutes.
«Voici une heure palpitante de bruit et de fureur, l'histoire d'une bataille moderne et tellement archaïque... L'industriel, les manifestants, l'homme politique, et la police pour assaisonner le tout. Encore une guerre à la belge: compliquée. Ne vous y trompez pas, ça démarre en douceur, les troupes se mettent en place, mais dès que la situation est mûre, patatras!, ça pète. Ça commence par des cris, ça finit par des coups... Car tout est là pour une bonne dramaturgie. Les protagonistes: patron de décharge contre riverains. Les nains de jardin contre le grand méchant loup, l'arrogant pollueur contre les écolos chevelus. Et l'homme politique entre les deux: au four et au moulin, entre le marteau et l'enclume, tirant à hue et à dia, ménageant la chèvre et le chou... Comme nous sommes en Belgique, la situation géographique ajoute un peu de piquant: la campagne est jolie, mais juste à cheval sur la frontière linguistique. En principe, ça n'a rien à voir mais vous savez comment ça va, quand on veut noyer son chien, on l'accuse d'avoir la rage. Et à la fin, pas de happy end, juste une victoire à la Pyrrhus. Mais pour qui?» Source: RTBF
 
Photo Wallahs de David et Judith MacDougall. Australie, 1991, VHS, couleur, 60 minutes.
«This film is an exploration of the cultural and personal meanings of photographs in a hill station in northern India. The 'photo wallahs' are the local photographers of Mussoorie, a town which once attracted Indian princes and British residents but now caters to Indian tourists.» Source: RAI
 
Performing the border d'Ursula Biemann, USA-Suisse, 1999, DVD, couleur, 45 minutes.
«A video essay set in the Mexican-US border town Ciudad Juarez, where the U.S. industries assemble their electronic and digital equipment, located right across from El Paso, Texas. <performing the border> looks at the border as both a discursive and a material space constituted through the performance and management of gender relations. The video discusses the sexualization of the border region through labor division, prostitution, the expression of female desires in the entertainment industry, and sexual violence in the public sphere. Interviews, scripted voice over, quoted text on the screen, scenes and sounds recorded on site, as well as found footage are combined to give an insight into the gendered conditions inscribed in the border region.»
«Der Video-Essay Performing the Border dokumentiert am Beispiel der mexikanischen Grendzstadt Ciudad Juarez, einem Zentrum der globalen High-Tech-Produktion, die Situtaion der dort beschäftigten Arbeiterinnen. vor dem Hintergrund der durch die rasche Industrialisierung drastisch veränderten Gesellschaftsstruktur wirft die Zunahme der Prostitution und eine seit 1993 ungeklärte Serie von über 150 Frauenmorden der Frage nach der Verknüpfung zwischen Massentechnologie und dem Warencharakter des weiblichen Körpers auf. Anhand eigener Videoaufnahmen, Interviews mit Frauen, TV-Dokumentation und Polizeiberichten entsteht ein vielschichtiges Bild der Grenze als diskursiver Raum, das sowohl die Überwachungsstrategien der Firmen als auch die Schaffung eigener alternativer Räume im Spannungsfeld zwischen (weiblicher) Subjektivität und Kapital beschreibt…»
Source: Ursula Biemann
 
Premiers jours de Fernand Melgar. Suisse, 2003, DVD, couleur, 10 x 8 minutes.
«Premier jour est une collection de dix courts métrages documentaires initiée et réalisée par Fernand Melgar et soutenue par Jean-Marc Henchoz. L'idée est simple: nous avons tous, au cours de notre vie, des moments qui comptent et dont nous gardons un souvenir ému. Une naissance, un premier jour d'école ou une rencontre, ces instants mettent à nu nos sentiments et engagent notre vie sur une nouvelle voie. Chaque film accompagne, le temps d'une journée, un individu qui s'apprête à vivre un moment-clé de son existence.» Source: Climage
 
Rais Labhar - Ô! Capitaine des mers de Hichem Ben Ammar. Tunisie, 2002, Beta + VHS, couleur, 44 min.
«Au large de Sidi Doud, à l'extrême pointe du Cap Bon en Tunisie, des pêcheurs de thon utilisent la technique de pêche de la madrague, dont les origines se perdent dans la nuit des temps. Depuis l'indépendance de la Tunisie, la madrague a été progressivement reprise en main par les marins tunisiens qui continuent d'utiliser les mêmes techniques ancestrales et la terminologie des anciens capitaines espagnols. Avec habileté, Hichem Ben Ammar filme la vie des pêcheurs, héros ordinaires d'une épopée quotidienne dans laquelle ils sont à la fois bourreaux et victimes. Riche de métaphores, Ô! Capitaine des Mers est un vibrant hommage à ces véritables esclaves de la mer et fiers combattants, poètes et philosophes à leur insu. Primé aux Journées cinématographiques de Carthage en 2002.»
Source: Rencontres internationales du documentaire de Montréal.
 
Regards sur le voile de Vanessa Langer. Suisse, 2004, Betacam et DVD, couleur, 30 minutes.
«Au Yémen […], on dénombre une très grande diversité de voiles. A Sana'a, les femmes, qui a priori ne sont vêtues que de noir, se démarquent les unes des autres à travers cette diversité. Non seulement chaque voile a ses symboles, mais, de plus, les mises très variées leur donnent un langage. C'est un jeu sur ce que l'on cache et ce que l'on dévoile. En abordant le voile sous l'angle de la mode, le film, réalisé par une étudiante de l'Institut d'ethnologie, propose un regard différent sur une thématique hautement médiatisée.» Source: MEN
 
Shinjuku Boys de Kim Longinotto et Jano Williams. UK, 1995, Beta + VHS, couleur, 54 minutes.
«A film about love and gender. This film is set in the New Marilyn night club in Tokyo where all the hosts are women who have decided to live as men. They make their living by working in a club with other ‘onnabe' like them. The young women who come there often have relationships with them but the underlying fear is whether such a relationship can withstand the pressures on a girl to get married and have children.» Source: RAI
 
Tempus de Baristas de David MacDougall. Italie, 1993, VHS, couleur, 100 minutes.
«This film depicts the characters, and social dilemmas of three generations of Sardinian mountain shepherds. Although born roughly 20 years apart, Franchiscu (62), his son Pietro (17) and their friend Miminu (43) are united by ties of family, friendship and common experience.  But increasingly these ties are being pulled apart by social and economic circumstance. The youngest, still a schoolboy, is likely to leave shepherding because he has more choices than the two older men have had. They have been committed to their way of life, but for one it has meant celibacy, and for the other, other kinds of hardships.
The film makes clear aspects of the transformation of pastoral communities by the squeeze of falling prices for produce, coupled with the attraction of social mobility out of pastoralism via education, or the shorter hours of conventionally waged jobs.» Source: RAI
 
To Live with herds de David MacDougall. Australie, 1972, VHS, noir et blanc, 90 minutes.
«The Jie are semi-nomadic pastoral people living in North-eastern Uganda, who are striving to maintain their way of life in the face of unsympathetic government policy, and, at the time of filming, a dry-season famine.» Source: RAI
 
Trobriand Cricket de Gary Kildea et Jerry Leach. USA, 1974, VHS, Colour, 50 minutes.
«The film documents the transformation by the Trobriand Islanders of the game of cricket, first introduced by British missionaries into a highly distinctive political ritual. Shot in 1973-1974, shortly before the independence of Papua New Guinea, the film was made with the active co-operation of the Kabisawali Movement, a local political organisation.
The film has been enthusiastically received by anthropologists, television audiences, film festivals and (most important, perhaps) by the Trobriand sponsors. However, much of the film's political dimension is related to the way in which it was made, the type of co-operation between Trobriand sponsors and makers, and its role in Kabisawali propaganda, factors which are not explicitly part of the film's content.» Source: RAI
 
Vieux croco, petit poussin de Philippe Dutilleul. Belgique, 2003, VHS, couleur, 52 minutes.
«C'est qu'il aime le Congo, Jef, le Congo et tous ses satellites. En fait, Jef adore l'Afrique, son mode de vie et ses habitants. Et surtout ses habitantes: gentilles, pas emmerdeuses, le traitant comme un coq en pâte, servant la bière fraîche, repassant ses costumes, lui mettant sa montre... […] Aussi, quelqu'un comme Jef, qui a passé toute sa vie dans ce paradis, vous comprendrez que, même pensionné, il y retourne pour mettre un peu de beurre dans les épinards, fut-ce dans des régions troublées comme celle des Grands Lacs. Et puis, ce grand sentimental s'est laissé séduire par un si joli petit poussin noir nommé Judith... Évidemment, pour pouvoir l'épouser, il faut l'accord de la famille, et pour avoir l'accord de la famille, le minimum est quand même qu'il soit baptisé... Et aussi qu'il ait de quoi offrir la dot: quatre vaches...[…]» Source: RTBF
 
The Wedding Camels (Turkana Conversations 3) de Judith et David MacDougall, Australie, 1976, VHS, couleur, 108 minutes.
«Also about individuals from the Turkana in north-western Kenya (see Lorang's Way and A Wife Among Wives), this film chronicles a series of events which surround the marriage of Lorang's daughter Akai to Kongu, his agemate. A large section of the film is concerned with a dispute which arises over the number and size of large and small animals — goats and camels — to be given as bridewealth to Lorang and his kin.» Source: RAI
 
Well Done de Thomas Imbach, Suisse, DVD, couleur, 75 minutes.
«Comment filmer le monde de la finance? Si les films sur les grands travaux ou les grands chantiers sont légions, peu de réalisateurs de documentaires se sont intéressés de près au quotidien des travailleurs du secteur tertiaire.Une pulsation rythmique évoquant le son de pistons dans les entrailles d'un vapeur accompagne l'oscillation mécanique des énormes portes vitrées par lesquelles pénètre et jaillit un flot incessant de personnes. «Welcome to the machine!» Ce qui débute comme un film de science-fiction est en fait un documentaire pur et dur. Les images qu'on nous montre proviennent d'un univers qui représente déjà la réalité quotidienne pour une grande partie des employés en Suisse actuellement: celui des entreprises de prestations de service reliées entre elles par l'électronique, celui du travail de bureau ultra-informatisé.» Source: MEN
 
A Wife among wives (Turkana Conversation 2) de Judith et David MacDougall, Australie, 1981, VHS, couleur, 72 minutes.
«This segment of the trilogy on the Turkana of northern Kenya (see Lorang's Way and The Wedding Camels above) evolves around the role of women in the society. The audience follows the MacDougall's while they search for an elusive wedding they want to film. Along the way they stay with friends and talk with them about the role of the Turkana women.» Source: RAI
 
With Morning Hearts de David MacDougall (Doon School Series, 2), Australie, 2001, VHS, couleur, 110 minutes.
«This film continues MacDougall's long-term study of an elite boys' boarding school in northern India. It focuses on a group of twelve-year-olds during their first year in one of the 'houses' for new boys. The film concerns their attachment to the house, but, more importantly, their attachment to one another in a communal life. It follows, in particular, the experiences of one boy and several of his close associates, from their initial homesickness, to their life as member of the group, to their separation from the house at the end of the year.» Source: RAI

 

 

La Mémoire dure, de Rosella Ragazzi, 2001
Ibrahim lived with his uncle in the woods in Mali, for a few days he attended Koran school. He arrived in France using his cousin's passport. Alpha comes from Liberia, he lived in the city and during the war his family was dispersed; he arrived in France with a false passport. Nawel lived in Algeria where his large family was forced to have him adopted and taken to France. All these children attended the same preparation class for learning French in a compulsory school in Paris taught by the teacher Pascale. This fast course (total immersion) is aimed at inserting them as soon as possible in normal primary school classes. For 9 months, the film director, an anthropologist teaching Visual Anthropology at the University of Tromso in Norway, filmed these children from various nationalities, showing how they were received in France and the relationship established between teachers and pupils. The children learn not only the language but also the values of their host society. Each child has strengths that often cannot be utilized effectively by the school but that are brought to light in the film. The struggle and endurance of the teacher reveals her to be a dedicated and passionate educator. The children, their parents or care takers, teachers and administrators were involved as part of the filmmaking process. Issues of immigration, cultural assimilation, social integration and educational philosophy are analyzed within the context of this film.
 
DestiNation Liebe, de Barbara Waldis, Kathrin Oester, Sylviane Neuschwander et al. 2002
Suja, Maha, Mara, Francois und Willi stammen aus Indien, Libanon, Kolumbien, Frankreich und dem Kongo. Ihre Geschichten könnten nicht unterschiedlicher sein und haben doch eines gemeinsam: die fünf Protagonisten entdecken unser Land in einer Liebesbeziehung mit einem Schweizer, einer Schweizerin.
 
Nunavut, de Zacharias Kunuk (13 DVD)
Produced by the same creative team behind the internationally acclaimed feature film Atanarjuat The Fast Runner, Nunavut brings to life the people, setting and continuing story of how Inuit in the Igloolik region of the Canadian Arctic lived on the land in the 1940s. Nunavut dramatizes true stories of today's Elders, who still remember their early days growing up just before government and settlement life began (more: www.isuma.ca/exhibition/index.html)
 
Inuit cultural kit comprenant Atanajuat + divers films
Based on the award-winning films of Zacharias Kunuk and Igloolik Isuma Productions including Atanarjuat the Fast Runner. This rich multimedia collection includes 22 films, selected readings, Inuit music, a film screenplay and a Teacher's Resource Guide with active learning suggestions for curricula in Diversity Education, Social Studies, Art, Music, Canadian History, Language Arts, Peace Studies and Native Studies. All films are written, produced, directed and acted by Inuit of Igloolik, Nunavut, in the internationally-acclaimed team of Zacharias Kunuk and Igloolik Isuma Productions. The Inuit Studies Reader includes Inuit oral histories, early missionary and explorer journals, poetry and songs from 1822-present. Our Inuit culture websites atanarjuat.com and isuma.ca add an online multimedia component to the collection giving students and teachers a portal to related material and direct interactive links to Isuma's artists and filmmakers themselves (www.isuma.ca/kit/index.html)
 
Kantri Bilong Yumi: The Maden's Papua New Guinea, de Séverin Blanchet, 2002
Une famille, les Maden, regarde la Papouasie d'aujourd'hui à travers ses souvenirs. Le père était sorcier et la mère une catholique fervente. Les enfants sont instituteur, cinéaste… Leurs souvenirs dessinent un portrait de la Papouasie-Nouvelle Guinée contemporaine à travers trois générations qui furent successivement confrontées au monde des Blancs et à l'indépendance de leur pays. Indépendance qui a soulevé bien des espoirs et guidé un grand nombre de choix de vie. Qu'en est-il aujourd'hui de ces espoirs et de ce pays en pleine transformation?
 
A curing ceremony, de John Marshall, 1960-70
Sha//ge, a very young woman about to have her first child, falls ill, probably with malaria. /Ti!kay, a relative and healer, enters a mild trance, without the stimulus of dancing, in an attempt to cure her. Sha//ge lives but her baby is born dead (www.der.org/films).
 
The Hunters, de John Marshall, 1957
This re-release of an early classic in anthropological film follows the hunt of a giraffe by four men over a five-day period. The film was shot in 1952-53 on the third joint Smithsonian-Harvard Peabody sponsored Marshall family expedition to Africa to study Ju/'hoansi, one of the few surviving groups that lived by hunting - gathering. John Marshall was a young man when he made this, his first feature length film. He was a natural cameraman who found a subject that would dominate the rest of his life. He has since shot over 600,000 feet of film from which 24 films were edited. The value of the footage as an encyclopedia of !Kung life is unequaled by any other body of ethnographic film. (www.der.org/films)
 
A Walk with Words, Australien: 2000, 27'
Diese Videoproduktion erzählt die Geschichte der Dichterin und Performance-Künstlerin Romaine Moreton, die als Kind von Bohnenpflückern im ländlichen New South-Wales aufwuchs. Die talentierte Aktivistin und Akademikerin sieht ihre konfrontative Kunst als Ausdruck sowohl der historischen Erfahrung ihres Volkes als auch der Anstrengungen für eine bessere Gegenwart und Zukunft.
 
Osaka Story, von Toichi Nakata. First Run/Icarus Films, Brooklyn 1994, 16mm, 75 Min., Farbe, japanisch, koreanisch und englisch mit engl.Kommentar und engl. Untertitelung. Das Archiv besitzt eine VHS-Kopie.
Porträt einer japanisch-koreanischen Familie aus der Sicht eines Sohnes, der zugleich Tonoperateur des Films ist und mit einem erklärenden Kommentar durch den Film führt. Die Distanz zwischen dem Filmteam und den Beobachteten entfällt weitgehend, weil die eine Hälfte des filmenden Zweierteams selbst Mitglied der Familie ist und auch entsprechende Rollenerwartungen erfüllen muss. Dies äussert sich in einer starken visuellen Präsenz der Aufnahmetechnik, die manchmal zu erstaunlichen Situationen führt, beispielsweise als der Tonoperateur-Sohn sich unvermittelt mitsamt seiner Ausrüstung auf Geheiss des Vaters vor dem Familiengrab in Korea verbeugt. Die etwas unbedarfte Kameraführung verstärkt den Eindruck eines unschuldigen Amateurblicks im Stile eines Home Movies. Die persönliche Involviertheit des Filmemachers erlaubt einen intimen Zugang zu den elterlichen Problemen und deren Umgang damit, begleitet von den Ängsten des Sohns. Dieser fürchtet sich davor, die Eltern damit zu konfrontieren, dass er im Westen bleiben möchte – wo er eine Filmschule absolviert –, und damit, dass er als Homosexueller auf die von der Familie gewünschte Heirat verzichten möchte.
 
Paradise Bent: Boys will be Girls in Samoa de Heather Croall, Australia, 51 mn, English and Samoan, with English subtitles/narration
Paradise Bent is one of the world's finest studies on the Samoan fa'fafine: boys who are raised as girls and play an important role in Samoan culture. The tensions that are rising in Samoa due to the influences of the western drag scene are played through the film's main character, Cindy whose life is turned upside down during the shooting of the film.

 

 

Les films et les vidéos de la Société Suisse d'Ethnologie (SSE) peuvent être empruntés pour des projections non-commerciales aux conditions suivantes:

  1. En principe, tous les membres collectifs de la SSE peuvent accéder au service de prêt s'ils ont payé, en plus de la cotisation annuelle normale à la SSE, une contribution annuelle de CHF 200.- (voir Information SEG/SSE 98/2).
  2. Chaque institution (membre collectif) ayant accès au service de prêt désigne une ou deux (maximum) personnes responsables des emprunts dont elle transmet le(s) nom(s) au secrétariat de la SSE et au Musée d'ethnographie de Genève (MEG). Le MEG ne traitera que les demandes écrites et signées par une de ces personnes. La demande doit être faite par courrier, fax ou e-mail.
  3. La demande écrite doit être adressée au Musée d'ethnographie de Genève (CP 191, 1211 Genève 8; Fax: 022 418 45 51; musee.ethnographie@eth.ville-ge.ch) au plus tard quatorze jours avant la date de projection, en indiquant le(s) titre(s) demandé(s), le(s) réalisateur(s), le support souhaité (s'il y a deux versions - 16mm ou vidéo), la/les date(s) exacte(s) d'emprunt. Un liste des films/vidéos est disponible en format pdf (liste par auteurs et liste par titre). Pour les descriptifs, se référer au catalogue publié dans Ethnologica Helvetica 15 et dans les Bulletins Information SSE/SEG depuis le N° 2/1993.
  4. Par retour du courrier, le demandeur reçoit confirmation de sa réservation.
  5. L'envoi des films/vidéos est fait par courrier recommandé de telle manière qu'il arrive chez le demandeur au plus tard deux jours avant la projection.
  6. Les frais de port seront facturés à l'institution à la fin de l'année.
  7. Les films ne doivent pas être rembobinés par l'emprunteur après la projection. A cet effet, une bobine vide sera jointe à chaque envoi.
  8. Les cassettes vidéo doivent toujours être rembobinées.
  9. Les films/vidéos sont à retourner par courrier recommandé au plus tard le premier jour ouvrable après la projection.
  10. L'emprunteur s'engage à traiter soigneusement les films/vidéos et à en confier la projection uniquement à des personnes ayant les compétences techniques nécessaires.
  11. Les dommages éventuels occasionnés au(x) film(s)/vidéo(s) pendant le prêt doivent être signalés. Tout dommage qui ne relève pas d'un usage normal sera refacturé à l'emprunteur selon la facture des frais de réparation du laboratoire.

Majan Garlinski, conservateur pour l'anthropologie visuelle au Musée d'ethnographie de Genève (majan.garlinski@eth.ville-ge.ch), se tient à votre disposition du lundi au mardi pour toutes les questions ou suggestions concernant l'emprunt des médias de la collection de la SSE.